Bamberg

Feuer gut eingedämmt

In der Malzfabrik Weyermann hat es am Freitagabend gebrannt. Dass diesmal nur ein geringer Schaden entstand, ist dem umsichtigen Handeln von Personal und Feuerwehr zu verdanken.
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Die Bamberger Feuerwehr hatte den Brand bei Weyermann schnell unter Kontrolle.  Foto: News5/Merzbach
Die Bamberger Feuerwehr hatte den Brand bei Weyermann schnell unter Kontrolle. Foto: News5/Merzbach

Als am Freitagabend gegen 20 Uhr die Brandmeldeanlage der Malzfabrik Weyermann auf einmal Alarm schlug und die ersten Einsatzkräfte vor Ort auch Rauch im Inneren des Gebäudes entdeckten, schwante den Feuerwehrleuten nichts Gutes. Sie dürften sich an den Brand Anfang August vergangenen Jahres zurückerinnert haben, als 150 Männer und Frauen stundenlang gegen die Flammen in der Brennerstraße gekämpft hatten. Doch während damals ein Defekt in einer Trocknungsanlage einen Schaden von rund einer Million Euro verursacht hatte, ging es nun glimpflich ab.

So gab die Polizei Bamberg am Samstag den Sachschaden lediglich mit 2500 Euro an. Und die Feuerwehr, die mit rund 85 Einsatzkräften vor Ort war, hatte den Brand im Obergeschoss der Produktionsanlage bereits nach kürzester Zeit unter Kontrolle und konnte nach gut einer Stunde wieder abrücken. Laut Polizei soll eine defekte Dichtung in der Räucherkammer für den Brand verantwortlich gewesen sein. Dass sich das Feuer nicht wie im vergangenen Jahr weiter ausgebreitet hatte, schrieb die Löschgruppe 3 auf ihrer Facebook-Seite dem "umsichtigen Handeln des Betriebspersonales der Firma Weyermann" zu.

Im gleichen sozialen Netz sprach das Unternehmen von einem Feuer in einem Räucherofen und dankte der Bamberger Feuerwehr und "unseren Mitarbeitern für besonnenes Handeln". So sei nur geringer Schaden entstanden.

"Auch diesmal haben alle Sicherheitsvorkehrungen gezogen!", heißt es hier abschließend von Weyermann. mm

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