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Burghaslach
Fussball

Feta coacht Burghaslach

Der TSV Burghaslach hat in der Fußball-Kreisklasse Bamberg 3 eine schwierige Saison mit Happy End hinter sich. Über die Relegation sicherte sich der Tabellen-13. unter dem Interims-Trainerduo Wolfgang...
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Gezim Feta
Gezim Feta
Der TSV Burghaslach hat in der Fußball-Kreisklasse Bamberg 3 eine schwierige Saison mit Happy End hinter sich. Über die Relegation sicherte sich der Tabellen-13. unter dem Interims-Trainerduo Wolfgang Hofmann und Jochen Schmidt gegen die SG Ampferbach/Steinsdorf den Klassenerhalt. Die SG schaffte den Aufstieg aber auch noch und ist künftiger Ligakonkurrent. Zuvor war Heiko Schöfer, der den TSV erst zu Saisonbeginn übernommen hatte, zur Winterpause zurückgetreten. Auch Rückkehrer Thomas Latteier hielt aus persönlichen Gründen nur bis April durch.
In seiner zehnten Kreisklassen-Spielzeit in Serie setzt Burghaslach auf Gezim Feta als Coach. Der 33-Jährige hat ebenfalls ein Jahr mit Höhen und Tiefen hinter sich. Als Übungsleiter des TSV Vestenbergsgreuth holte er in der Kreisklasse 1 ER/PEG bis zum Jahreswechsel lediglich sechs Punkte, warf das Handtuch und schloss sich als reiner Spieler dem ASV Höchstadt in der Nachbarliga an. Aber auch im Spielkreis Bamberg ist Feta kein Unbekannter: Für den TSV Schlüsselfeld war er zwischen 2008 und 2011 sporadisch im Einsatz. Den FC Frimmersdorf führte er bei seiner ersten Station als Spielertrainer 2012 in die Kreisklasse, was er bei der SpVgg Etzelskirchen drei Jahre später wiederholte.
"Wir hatten Gezim schon länger auf dem Schirm", erklärt Wolfgang Hofmann, der wieder in die Rolle des Abteilungsleiters zurückkehrt, auf unserem Partnerportal anpfiff.info. Bereits vor dem erneuten Engagement Latteiers habe man in Kontakt gestanden. Feta wird trotz der Turbulenzen eine nahezu unveränderte Mannschaft vorfinden. Daniel Burlein, Jochen Schmidt und Patrick Storelli, die am Ende der Saison und vor allem in der Relegation aushalfen, sind wieder ausgeschieden. Als bisher einziger Zugang steht Esad Alijaj aus Vestenbergsgreuth fest. Der 22-Jährige kennt seinen Coach, der einst für Uehlfeld in der damaligen Bezirksoberliga auflief, also schon.


40 Punkte gegen den Abstieg

"Mir sind der Verein und die Mannschaft aus diversen Vorbereitungsspielen mit meinen ehemaligen Vereinen bekannt", sagt Feta, der "so schnell wie möglich 40 Punkte holen" möchte, um einen erneuten Abstiegskampf zu umgehen. Er wolle sehen, wie sich das Team entwickelt und die Ziele nicht zu hoch hängen. Denn der 33-Jährige weiß, dass sich etliche Rivalen "gut verstärkt" haben. Feta wählt einen anderen Ansatz: "Ich mag es, mit jungen Leuten zu arbeiten und sie zu fördern." rari