Kronach

Festplatz wird zur Manege

Der Familienzirkus "Robini" gastiert in Kronach und verwandelt den Festplatz am Wochenende in ein Traumland mit Schneemännern, Feuerspuckern und Akrobaten in luftiger Höhe.
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Der Zirkus "Robini" ist ein Familienbetrieb. Tochter Cayenne (von links), Neffe Jayden, Vater Silvano Schmidt und die Söhne Teggiano und Diego sind alle Teil der Show.  Foto: Sandra Hackenberg
Der Zirkus "Robini" ist ein Familienbetrieb. Tochter Cayenne (von links), Neffe Jayden, Vater Silvano Schmidt und die Söhne Teggiano und Diego sind alle Teil der Show. Foto: Sandra Hackenberg

Im Kronacher Umland ist der Zirkus "Robini" durch seine Gastspiele in den vergangenen Jahren bereits bekannt - am kommenden Wochenende heißt es jetzt auch in der Lucas-Cranach-Stadt zum ersten Mal: "Manege frei."

Vom beliebten Schneemann Olaf aus dem Disney-Film "Die Eiskönigin" bis zu Feuerspuckern, die den großen und kleinen Besuchern in der Manege einheizen, hat der Zirkus "Robini" allerhand zu bieten: Tollpatschige Clowns, Akrobatik in schwindelnder Höhe und natürlich tierische Akteure, die ihr Können präsentieren: Prächtige Pferde, drollige Ponys, trickreiche Hunde und freundliche Kamele.

Ganz nach Tradition ist der Zirkus, der sein Winterquartier im thüringischen Mühlhausen hat, ein echter Familienbetrieb. Silvano Schmidt tritt in der Show als Clown auf, Tochter Cayenne tanzt und turnt, die fünf und acht Jahre alten Söhne Teggiano und Diego reiten die Ponys und Mutter Joanna verkleidet sich auch mal als Schneemann. Teggiano gilt sogar als jüngster Kunstreiter Europas.

Doch gerade die Nummern mit den Tieren sind heutzutage nicht unumstritten. "Wir wollen immer, dass unsere Tiere sich wohlfühlen. Wenn es ihnen schlecht geht, hätten wir gar nichts davon", bekräftigt Silvano Schmidt. "Wir laden die älteren Tiere auch nicht einfach irgend wo ab, sie bleiben ihr Leben lang bei uns."

Wenn der Zirkus weiterzieht, baut die Familie bereits am Abend vorher ein Stallzelt am nächsten Standort auf, damit die Tiere nach ihrer Ankunft direkt einziehen können. "Viele Leute denken auch, dass wir mit unseren Tieren hunderte Kilometer weit fahren - tatsächlich geht es aber nur bis zum nächsten Ort. Gerade waren wir in Ebersdorf, davor in Sonnefeld", erklärt Joanna Denk. Auch außerhalb der Vorstellungszeiten seien Interessierte immer eingeladen, mal auf dem Gelände vorbeizuschauen und sich über die Tiere und ihre Haltungsbedingungen zu informieren.

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