Zeil am Main

Fest kommt "allmählich"

Die Stadt Zeil blickte mit den Senioren auf Weihnachten, das nicht mehr fern ist.
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Buben und Mädchen aus der Singschule von Monika Schraut sangen, tanzten und spielten eine Marktszene in Jerusalem.  Foto: Brigitte Hamm
Buben und Mädchen aus der Singschule von Monika Schraut sangen, tanzten und spielten eine Marktszene in Jerusalem. Foto: Brigitte Hamm

Alle Bewohner der Stadt Zeil und der Stadtteile, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, waren zur Weihnachtsfeier der Stadt ins Rudolf-Winkler-Haus eingeladen. Durch den Nachmittag führte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Köpf.

Er stellte zu Beginn das Wort "allmählich" in den Mittelpunkt. Ein Wort, das in der heutigen Zeit fast wie ein Fremdwort klinge. Dabei beschreibe dieses Wort sehr passend diese adventliche Zeit vor Weihnachten. Die Menschen haben nach seinen Worten noch nicht Weihnachten, sondern seien auf dem Weg dorthin. Und da sei dieses Wort beruhigend, es erzeuge keinen Lärm und keinen Wirbel. Es helfe den Menschen, gelassener und ruhiger zu werden, still und stiller, um Gott in der Stille zu hören und das Wunder von Weihnachten zu bestaunen.

So wünschte der stellvertretende Bürgermeister den Gästen viele Begegnungen mit dem Wort "allmählich". Er dankte allen, die zum Gelingen des Nachmittags beitrugen. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die ehrenamtlichen Helfer der evangelischen Kirchengemeinde, die in diesem Jahr für die Organisation und Durchführung verantwortlich waren.

Silke Wittig stimmte mit einer kurzen Geschichte und einem Gedicht auf Weihnachten ein. Eine besondere Freude bereiteten die 30 Kinder der Singschule von Monika Schraut mit ihrem Kurz-Weihnachtsmusical. Eine Marktszene in Jerusalem zur Zeit der Geburt Jesu bildete den Rahmen der Handlung, bei der vier Gauner ihr Unwesen trieben. Als die Diebe hörten, dass im Stall von Bethlehem Gold, Weihrauch und Myrrhe liegen, wollten sie auch das klauen.

Doch keiner der Gauner brachte es übers Herz, ein kleines Kind zu bestehlen. Im Gegenteil: Sie alle wurden im Herzen berührt und spürten, dass ihr Herz spricht. Es war eine tolle Leistung der kleinen Künstler, diese Situation musikalisch, gesanglich und im Theaterspiel umzusetzen.

Der evangelische Pfarrer Hans-Christian Neiber las die Geschichte vom vierten König aus Böhmen vor. Der katholische Diakon Bernhard Trunk wünschte im Namen aller Seelsorger ein frohes Weihnachtsfest und Gottes Segen.

Zum Abschluss des Nachmittags, der musikalisch von Detlef Glaser mit weihnachtlichen Weisen umrahmt wurde, kam der Nikolaus, den Richard Schlegelmilch verkörperte. Er sowie Zweiter Bürgermeister Dieter Köpf und die beiden Seelsorger Hans-Christian Neiber und Bernhard Trunk verteilten an alle Besucher Geschenktüten.

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