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Ebermannstadt

Fensterbrettla

VON Josef Hofbauer Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor anno 14. In Ebermannstadt gleich gar, denn da gab es keine Straßenausbau-Beitragssatzung. Jahrzehntelang haben die...
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VON Josef Hofbauer

Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor anno 14. In Ebermannstadt gleich gar, denn da gab es keine Straßenausbau-Beitragssatzung. Jahrzehntelang haben die Mitarbeiter der Kommunalaufsicht am Landratsamt Forchheim gemahnt, dass der Verzicht auf die Einnahmen aus dieser Quelle nicht rechtskonform sei. Doch wer immer nur droht, wird irgendwann nicht mehr ernst genommen. Die Honoratioren, ein bisserl vornehm, ein bisserl leger, nahmen die alljährliche Rüge zur Kenntnis. Basta.
Jetzt aber weht ein anderer Wind. Die Stadt könne ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen, klagt Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE). Die Bürger 20 Jahre rückwirkend für die Neugestaltung von Straßen und Plätzen zur Kasse zu bitten, kommt da nicht ungelegen. Und die Vertreter der Aufsichtsbehörde geben Schützenhilfe. Die Leute, so Frithjof Dier, hätten sich auf die Zusagen ihrer Politiker nicht verlassen dürfen. Da gehe es nicht um eine Million, um die die Grundsteuer erhöht wurde. Da stünden ganz andere Summen im Raum. Aha. Wenn schon, denn schon! Dann bitte auch gleich eine Kinderkrippen-, eine Internet- und eine Markttag-Beitragssatzung. Und die Schulden sind weg.  Seite 18

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