Forchheim

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2015 ist Vergangenheit. An was werden sich die Bürger in und um Forchheim erinnern? An die erste Miss Fränkische Schweiz - vielleicht. An die erste Stadtwette des FT in Forchheim -...
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2015 ist Vergangenheit. An was werden sich die Bürger in und um Forchheim erinnern? An die erste Miss Fränkische Schweiz - vielleicht. An die erste Stadtwette des FT in Forchheim - hoffentlich. An das 175. Annafest mit einem großartigen Festumzug - wahrscheinlich.
An das Badesee-Unglück in Kleinsendelbach - leider. An die protestierenden Senioren aus dem Katharinenspital und ihre jungen Facebook-Freunde - wahrscheinlich.
Geprägt hat dieses Jahr letztlich vor allem ein Name: Stumpf. Der Forchheimer Oberbürgermeister stand mehr als Person denn als Politiker im Fokus und bewegte die Menschen auf unterschiedliche Weise. Erst war er der Buh-Mann in Sachen Katharinenspital, dann der gefeierte Jubilar (25 Jahre als OB, 65. Geburtstag) und schließlich ein Mensch, dessen Entschluss, wegen seines Krebsleidens als Stadtoberhaupt zurückzutreten, Respekt und Mitgefühl bei Freunden wie Gegnern hervorrief.
Franz Stumpf, allen FT-Lesern und Bürgern des Landkreises Forchheim sei vor diesem Hintergrund nur eins für 2016 gewünscht: Gesundheit. Es gibt nun mal nichts Wichtigeres. Nicht einmal die Aussicht, zum Stumpf-Nachfolger gekürt zu werden.
Möge diese Erkenntnis allen OB-Kandidaten die nötige Gelassenheit, Fairness und Demut im nun beginnenden Wahlkampf verleihen.

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