Adelsdorf
Schmiererei

Feldscheunen-Eigentümer wünscht sich mehr Aufmerksamkeit der Bürger

Andreas Dorsch Erst kommen die Einbrecher, dann werden die Wände beschmiert und irgendwann brennt vielleicht die ganze Scheune. Peter Iske ist sauer. Der Aischer, der seit einigen Jahren in der Fränki...
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Die beschmierte Feldscheune bei Adelsdorf. Lassen sich hier Rückschlüsse auf die Täter ziehen?  Foto: A. Dorsch
Die beschmierte Feldscheune bei Adelsdorf. Lassen sich hier Rückschlüsse auf die Täter ziehen? Foto: A. Dorsch
Andreas Dorsch

Erst kommen die Einbrecher, dann werden die Wände beschmiert und irgendwann brennt vielleicht die ganze Scheune. Peter Iske ist sauer. Der Aischer, der seit einigen Jahren in der Fränkischen Schweiz lebt, ist Eigentümer einer größeren Feldscheune östlich von Adelsdorf. "30 Jahre lang war nichts", klagt er im Gespräch mit dem FT. Dann startete 2012 eine Einbruchserie und dieser Tage wurde die Wand beschmiert.
"Wenn sie wenigstens eine vernünftige Botschaft an die Bretter gesprüht hätten", sagt Iske und denkt an Parolen wie ,Rettet den Wald'. Die aktuelle Schmiererei möchte er aber nicht durchgehen lassen und erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Sachbeschädigung.
Nach den ersten Einbrüchen hatte Iske reagiert und alle wertvolleren Fahrzeuge und Gerätschaften aus der Halle geholt. So haben die letzten Einbrecher nur randaliert und Sachschaden hinterlassen.
Iske appelliert an alle Bürger, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen zu melden. Dem kann sich Höchstadts stellvertretender Polizeichef Thomas Gamm nur anschließen. Lieber eine Mitteilung zu viel als eine zu wenig. Gamm: "Eine stärkere Zivilcourage würde auch uns in die Karten spielen."


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