Haßfurt
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Feiertage der Religionen

Das Landratsamt Haßberge in Haßfurt weist auf eine Veranstaltung zur Integration ausländischer Mitbürger in Haßfurt hin. Dabei werden christliche und muslimische Feiertage erläutert. Der Jahreskreisla...
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Das Landratsamt Haßberge in Haßfurt weist auf eine Veranstaltung zur Integration ausländischer Mitbürger in Haßfurt hin. Dabei werden christliche und muslimische Feiertage erläutert. Der Jahreskreislauf im christlichen und muslimischen Glauben wird dabei vorgestellt.

Zehn christliche Feiertage begehen die Menschen in Bayern pro Jahr. Ob Advent, Fastenzeit oder Ostern, sie sind der jeweilige Höhepunkt eines Jahreskreislaufes, der durch den Glauben geprägt ist. Deren Ursprung, Inhalt und Bedeutung sind vielen Zuwanderern genauso wenig geläufig wie den Christen die Glaubensgrundsätze und Festlichkeiten im muslimischen Jahreskreislauf.

"Integration durch Bildung"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Integration durch Bildung" werden am Mittwoch, 27. Februar, beide Jahreskreisläufe gegenübergestellt. Der Beginn ist um 19 Uhr im Zuwanderungszentrum in Haßfurt, Brüder-Becker-Straße 42. Voranmeldungen sind erwünscht, aber nicht notwendig. Telefon 09521/27152, teilte die Landkreisbehörde in Haßfurt weiter mit.

Diese Veranstaltung eröffnet die zweite Runde zur Qualifizierung ehrenamtlicher Integrationsbegleiter im Landkreis Haßberge. Dies ist ein Veranstaltungsprojekt des bayeri-schen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, welches von der Volkshochschule aufgegriffen wurde und durch die hauptamtliche Integrationslotsin des Landkreises Haßberge, Siza Zaby, umgesetzt wird.

An dem Abend soll das gegenseitige Verständnis für die beiden Religionen gefördert werden. Von gemeinsamen Wurzeln ausgehend, haben sie noch sehr viele Gemeinsamkeiten, jedoch auch spezifische Bräuche, die im Rhythmus der Jahreszeiten wiederkehren.

Für alle Interessierten

Der Abend richtet sich an alle Interessierten gleich welcher Herkunft und Religion. Es kann also richtig spannend werden. Dagmar Schnös hat sich bereit erklärt, den christlichen Part zu übernehmen, Dr. Elhindi den muslimischen. Damit hat die Integrationslotsin Siza Zaby zwei Referenten gewonnen und sie erhofft sich eine anregende, den Vorträgen folgende Diskussion. "Religion", so ist die tiefe Überzeugung von Zaby, "ist etwas sehr Wertvolles, wenn sie richtig verstanden und gelebt wird." Religion habe viel mit Bildung, Verständnis und Toleranz zu tun. Sie hat es selbst in Syrien lange erlebt, wie harmonisch mehrere Glaubensrichtungen friedvoll nebeneinander leben können, wenn dieses Miteinander wohlwollend und respektvoll gefördert wird. red

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