Michelau

Feier-Tag wie aus dem Bilderbuch

Das 25-jährige Bestehen der Kinderkrippe in Michelau stand ganz im Zeichen des Regenbogens.
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Wer stellt die schönsten und größten Seifenblasen her? Fotos: Berda Völk
Wer stellt die schönsten und größten Seifenblasen her? Fotos: Berda Völk
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Stellte das wechselhafte Wetter bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Kinderkrippe Haus Regenbogen alle Beteiligten noch vor große Herausforderungen, durfte sich die Einrichtung fünf Jahre später über strahlenden Sonnenschein freuen. Gefeiert wurde am Samstagnachmittag bei angenehmen Temperaturen im Garten der Einrichtung.

"Wir wollen Gott danken, er hat uns die letzten 25 Jahre beschützt", erklärte Einrichtungsleiterin Regina Dümmlein. Unter dem Zeichen des Regenbogens betreut ein engagiertes Team Mädchen und Jungen im Alter von acht Wochen bis drei Jahren. Betreut werden die Kleinsten in den Gruppen "Sonnenstrahlen", "Regentropfen" und "Wölkchengruppe".

Einrichtungsleiterin Regina Dümmlein begrüßte die Regenbogenfamilie, darunter aktuelle Krippenkinder und ihre Eltern und Großeltern, aber auch viele ehemalige Schützlinge und deren Eltern. Sie dankte dem Elternbeirat, allen Mamas und Papas sowie ihrem Team für ihr Engagement bei der Ausgestaltung des Festes.

Ein göttliches Zeichen

"Der Regenbogen ist ein göttliches Zeichen", sagte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald in einfühlsamen Worten. In ihrer Predigt zum Jubiläum griff Ott-Frühwald eine Zeile des Liedes "Einfach spitze" auf: Es sei schön, dass alle beisammen sind, die Mutigen wie die Ängstlichen.

Es sei gut, dass die Menschen so verschieden seien. Die Dekanin erinnerte daran, dass es Regen und Sonne braucht, um einen Regenbogen zu bilden. Im weiteren Verlauf ihrer Predigt ging Ott-Frühwald auf die Sintflut ein und auf Noah, der von Gott beauftragt wurde, eine Arche zu bauen.

In einem kleinen Spiel zeigten dir größeren Krippenkinder, wie ein Regenbogen entsteht. Nach dem Gottesdienst gab es neben Aktionen für Kinder auch eine Tombola mit attraktiven Preisen sowie eine Versteigerung. Das höchste Gebot für einen Traktor gab Opa Michael Schöpf für seinen Enkel Finn Stamm ab. Der Junge hatte seine Freude an dem Traktor. Auch das ebenfalls versteigerte Sofa fand einen glücklichen Abnehmer.

Glitzertattoos für Arme und Beine

Während sich die Eltern eine kleine Pause bei Kaffee, Kuchen und Torten gönnten, konnten sich die Kinder Glitzertattoos auf Arme und Beine kleben lassen. Eine Station weiter wetteiferten sie um die Herstellung der schönsten und größten Seifenblasen. Auch das Symbol der Kinderkrippe, ein Regenbogen aus Holz, konnte gestaltet werden. Auch sonst gab es jede Menge Betätigungsmöglichkeiten. Eine Tombola, bei der jedes Los gewann, war reich bestückt und dementsprechend frühzeitig ausverkauft.

Zum Abschluss des Nachmittags spielte das Krippenteam für alle Kinder das Märchen "Der Froschkönig". Der Erlös des Nachmittags fließt in die Gestaltung des Gartens der Einrichtung.

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