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Fehlende Beleuchtung und ihre Folgen

Ein saftiges strafrechtliches Ermittlungsverfahren war das Resultat einer Fahrzeugkontrolle durch Beamte der Verkehrspolizei Coburg am vergangenen Samstagabend. Im Rahmen der Streifenfahrt wurde die S...
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Ein saftiges strafrechtliches Ermittlungsverfahren war das Resultat einer Fahrzeugkontrolle durch Beamte der Verkehrspolizei Coburg am vergangenen Samstagabend. Im Rahmen der Streifenfahrt wurde die Streifenbesatzung der Autobahnpolizei gegen 18.30 Uhr auf den unbeleuchteten Anhänger eines Pkw aufmerksam, der auf der A 73 in Richtung Suhl fuhr. Der aus Thüringen stammende 31-jährige Fahrzeugführer konnte zwar durch Einstecken des Anschlusskabels rasch für eine Beleuchtung sorgen, aber bei genauer Begutachtung des amtlichen Kennzeichens des Anhängers staunten die Beamten nicht schlecht, als sie den Vorführtermin Oktober 1994 auf der Tüv-Plakette entzifferten. Es stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer falsche amtliche Kennzeichen an seinem Anhänger angebracht hatte, um eine ordnungsgemäße Zulassung vorzutäuschen. Die Polizei nimmt an, dass vermutlich deswegen keine Kennzeichenbeleuchtung eingeschaltet war, um im Schutz der Dunkelheit das Ablesen des Kennzeichens zu verhindern. Weitere strafrechtlich relevante Verstöße kamen hinzu. Denn der Fahrzeugführer war selbst für eine zusätzliche strafrechtliche Überraschung gut. Er war aufgrund mehrerer Verkehrsdelikte in der Vergangenheit nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und muss sich deshalb auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Spezialisten der Verkehrspolizei stellten das falsche Kennzeichen sicher. Logischerweise war die Fahrt für den Thüringer am Ort der Verkehrskontrolle beendet, teilt die Polizei mit. pol