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Bamberg

FDP will neue Wohnungen und Gewerbe

Mit einer Gedenkminute für die Opfer des Zugunglücks in Bad Aibling begann der Politische Aschermittwoch der FDP in Stadt und Landkreis Bamberg in Gundelshe...
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Mit einer Gedenkminute für die Opfer des Zugunglücks in Bad Aibling begann der Politische Aschermittwoch der FDP in Stadt und Landkreis Bamberg in Gundelsheim.
"Wir haben uns bewusst für einen ruhigen und sachlichen Rahmen entschieden. Angesichts der politischen Herausforderungen in unserer Region wollten wir den politischen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern jedoch nicht absagen", erklärte FDP-Kreisvorsitzender Jobst Giehler.


Freie Flächen zügig erwerben

In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte Giehler die Konversion des ehemaligen US-Kasernengeländes. "Auch unter veränderten Rahmenbedingungen ist die Konversion eine große Chance für Stadt und Landkreis", betonte er in Hinblick auf die Ansiedlung der Bundespolizei. Jetzt komme es darauf an, die noch freien Flächen der Lagarde-Kaserne und das sogenannte Muna-Gelände rasch vom Bund zu erwerben und zügig zu entwickeln. "Wir fordern, dass noch in diesem Jahr die Hälfte der Freiflächen der Lagardekaserne als Neubaugebiet für Wohnnutzung ausgewiesen wird." "Dabei stellen wir uns eine Mischung aus Reihenhäusern für Familien, barrierefreien Wohnungen für ältere Menschen und sozialem Wohnungsbau vor." Mit diesem Konzept könne nachhaltig Abhilfe für den Wohnungsmangel in Bamberg geschaffen werden, auch wenn viele Bestandsbauten des Kasernengeländes für die Bundespolizei und die Are genutzt werden. "Die andere Hälfte der Lagardekaserne wollen wir für ein "Zukunftsquartier" mit innovativen Unternehmen zum Beispiel aus der IT-Branche, für ein Technologietransferzentrum zwischen Universität und Wirtschaft und für einen multifunktionalen Veranstaltungsraum in der ehemaligen Reithalle nutzen", so Giehler.
Der Bamberger FDP-Stadtrat Martin Pöhner machte sich für eine rasche Entwicklung der Muna und des ehemaligen Schießplatzes als Gewerbegebiet stark: "Hier können viele neue Arbeitsplätze entstehen für die Menschen aus Stadt und Landkreis."
Pöhner kritisierte die Bamberger Grünen, die das gesamte Gebiet unter Naturschutz stellen wollen. "Wo, wenn nicht in den schadstoffbelasteten Bereichen Muna und Schießplatz sollte ein neues Gewerbegebiet entstehen?", fragte Martin Pöhner.


Flüchtlinge integrieren

FDP-Kreisrat Liebhard Löffler ging auf die Flüchtlingsproblematik ein: "Wir müssen uns noch viel stärker darum kümmern, jene Flüchtlinge, die reale Chancen auf Asyl in Deutschland haben, in unsere Gesellschaft tatsächlich zu integrieren. In Oberfranken sind allein im Handwerk Tausende von Stellen unbesetzt." red


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