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FDP will die Umwelt in Fokus rücken

Die Kreishauptversammlung des FDP-Kreisverbandes Haßberge wählte in Ebern einen neuen Vorstand. Rückblickend berichtete die Vorsitzende Katrin Hiernickel (Haßfurt) aus dem vergangenen Jahr, das gepräg...
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Katrin Hiernickel
Katrin Hiernickel

Die Kreishauptversammlung des FDP-Kreisverbandes Haßberge wählte in Ebern einen neuen Vorstand. Rückblickend berichtete die Vorsitzende Katrin Hiernickel (Haßfurt) aus dem vergangenen Jahr, das geprägt war vom Landtagswahlkampf.

Die Wahlen bestätigten, wie die Partei mitteilte, Katrin Hiernickel aus Haßfurt als FDP-Kreisvorsitzende in ihrem Amt. In den engeren Vorstand wurden als gleichberechtigte Stellvertreter Thomas Grimm, Haßfurt, und Eberns Zweiter Bürgermeister und Kreisrat Harald Pascher berufen. Unverändert sind der Schatzmeister und Geschäftsführer Alfred Neugebauer, Rentweinsdorf, und Schriftführer Kurt Sieber, Königsberg. Die Beisitzer sind Eberhard Ponader, Ebern, Knetz-gaus Zweiter Bürgermeister Bernhard Jilke aus Westheim, Wolfram Freiherr von Rotenhan, Saarhof, Erhard Stubenrauch, Hofheim, Andreas Städler, Hofheim, und Jörg Denninger, Ibind. Kassenprüfer sind Klaus Dünisch, Junkersdorf, sowie Wolfgang Rohr, Haßfurt.

Die Themen

In Ebern wurde laut Mitteilung der FDP über den vergangenen Landesparteitag diskutiert, der sich auf zwei Kernanträge fokussiert hatte: "Umweltschutz ist Bürgerrecht" und "Faire Chancen für alle".

Beim ersten Antrag gingen die Meinungen auseinander. Dass Umweltschutz wichtig ist, sei unbestritten und auch für die FDP ein wichtiges Thema, hieß es im Kreisverband. Inwieweit man aber mit dem Thema Umweltpolitik schon die richtigen Aussagen getroffen habe, war unter den anwesenden Mitgliedern strittig. In Erinnerung bleibt die Aussage von Eberhard Ponader, der anmahnte, dass es allerhöchste Zeit sei, sich dieses Themas aktiv anzunehmen. Die vermeintliche Kompetenz der Grünen sei zum Teil eine Falschwahrnehmung, die im Detail den Erwartungen nicht standhalte, wurde gerügt. Die Vorstandschaft war sich einig, dass die FDP ihre Kompetenzen in Sachen Umwelt stärker nach vorn bringen müsse. Konkret wurde deshalb geplant, sich im Kreisverband intensiver mit dem Thema "alternative Antriebe" auseinanderzusetzen.

Weichen gestellt

Die zweite Thematik war die Stärkung und Neugewinnung weiblicher Mitglieder. "Dem war in der Diskussion nichts hinzufügen", heißt es wörtlich in der FDP-Mitteilung dazu.

Ferner wurden die Weichen für die kommenden Wahlen gestellt, einmal für die Europawahl, für die sich die Liberalen ein gutes Abschneiden wünschen, und zum anderen für die Kommunalwahl, für die man derzeit mit viel Kraft und Zeitaufwand Gespräche führt, um gute Kandidaten für die Stadt- und Gemeinderäte sowie für den Kreistag Haßberge zu präsentieren. Die Liste FDP/Freie Bürger soll offen bleiben. red

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