Kasendorf
Klimaschutz

FDP-Politiker: "Deutschland rettet nicht das Weltklima"

Klimaschutz ist ein Trend-Thema. Die Jugend macht sich mit "Fridays For Future" für eine nachhaltige Klimapolitik stark. "Die Jugend wird den Druck aufrechterhalten. Das ist keine Eintagsfliege", so d...
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Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Theurer (Dritter von rechts) zu Besuch bei ait Deutschland in Kasendorf Foto: Sonny Adam
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Theurer (Dritter von rechts) zu Besuch bei ait Deutschland in Kasendorf Foto: Sonny Adam

Klimaschutz ist ein Trend-Thema. Die Jugend macht sich mit "Fridays For Future" für eine nachhaltige Klimapolitik stark. "Die Jugend wird den Druck aufrechterhalten. Das ist keine Eintagsfliege", so der neue Interims-Geschäftsführer von ait, Marco Roßmerkel.

Die Politik diskutiert über veränderte Mobilität. Doch das reicht nicht. Zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes müsse eine Wärmewende erfolgen. Das Kasendorfer Unternehmen ait gab deshalb dem FDP-Bundestagsabgeordneten Michael Theurer bei seinem Firmenbesuch ein Positionspapier mit auf den Weg. Bei der Wärmewende führe kein Weg an der Wärmepumpe vorbei, so Marco Roßmerkel. Schon jetzt sind in Neubauten Wärmepumpen die Energieform der Zukunft. Doch bei der Sanierung von Heizsystemen gibt es einen regelrechten Innovationsstau. Noch immer werden bestehende Heizungssysteme einfach getauscht.

FDP-Bundestagsabgeordneter Michael Theurer wurde deutlicher: "Deutschland rettet nicht das Weltklima. Das geht nicht über Nacht."

Bei seinem Besuch zeigte sich der Politiker offen für die Positionen der Industrie. Die Vertreter von ait Kasendorfer machten sich für eine technologieoffene Wärmewende stark. Jeder Mensch könne täglich mit seinem eigenen Tun und Handeln dazu beitragen, das Klima zu verbessern. Da die deutsche Heizungsindustrie aktuell weltweit Technologieführer ist, sei es wichtig, das Potenzial zu nutzen.

In den Niederlanden wolle man einen Abschied von fossilen Energieträgern. Bis 2050 müssen alle Privat-Haushalte gasfrei sein. Schon seit letztem Jahr sind Gasanschlüsse in Neubauten verboten. "Und wir fangen jetzt an, in Krumme Fohre auf Gas zu setzen", monierte Michael Otte.



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