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FDP folgt "gelber Welle" und hat Wünsche

Mit einem Wechsel der Perspektive gab die FDP den Startschuss zu ihrem Bundestagswahlkampf im Kreis Haßberge. Der "gelben Welle" folgend, einer Art Flusswan...
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Die Teilnehmer der FDP-Paddeltour am Main Foto: Thomas Grimm
Die Teilnehmer der FDP-Paddeltour am Main Foto: Thomas Grimm
Mit einem Wechsel der Perspektive gab die FDP den Startschuss zu ihrem Bundestagswahlkampf im Kreis Haßberge. Der "gelben Welle" folgend, einer Art Flusswanderweg, paddelten die Liberalen zusammen mit den unterfränkischen Spitzenkandidaten Karsten Klein (Aschaffenburg) und Professor Andrew Ullmann (Würzburg) sowie dem Wahlkreiskandidaten (Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge), Nicolas Thoma, flussabwärts. Das Motto lautete, wie die Partei mitteilte: "gelbe Welle statt schwarz-roter Stau".
Mit dieser kleinen Provokation versuchten die Teilnehmer, dafür zu sensibilisieren, dass es ihrer Meinung nach "trotz guter wirtschaftlicher Gesamtlage keine weitsichtigen Zukunftskonzepte gibt". Deutschland schwimme auf einer Konjunkturwelle, die nicht genutzt werde, hieß es. Herausforderungen einer sich rasend schnell verändernden Welt müssten stärker in Angriff genommen werden, fordert die FDP. Zunehmender Extremismus von links und rechts verändere die politische Landschaft. Der deutsche Rechtsstaat und die Weltoffenheit des Landes dürften nicht zur Disposition stehen. "Liberal heißt: für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kämpfen", betonte die Partei bei ihrer Wasserfahrt.
Beim Paddeln auf dem Main brauchte es genau den sportlichen Krafteinsatz, den sich die Teilnehmer auch für Deutschland nach der Bundestagswahl wünschen. Dieses Land voller Kraft und Gestaltungswillen und voller Ideen sei leider eben auch ein Land brachliegender Potenziale, bedauert die FDP, wie sie weiter mitteilte.
Leistungswillige sollten durch beste Bildungschancen leistungsfähig gemacht werden. Die Digitalisierung müsse als Schub für mehr Wohlstand, ein selbstbestimmteres Arbeiten und einen unkomplizierteren Staat genutzt werden.
Die starke Einwanderung nach Deutschland müsse zudem ein Anlass sein, endlich für ein vernünftiges Einwanderungsrecht und klare Anforderungen für Integration zu sorgen, wird von der FDP verlangt. Und der Haushaltsexperte Karsten Klein betonte abschließend noch, dass in Zeiten von Rekordeinnahmen Haushalte und soziale Sicherungssysteme für die Zukunft fit gemacht werden müssten. red

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