Strullendorf

FC Strullendorf zeichnet drei Vorbilder aus

In seinem Rückblick bei der Jahresabschlussfeier des FC Strullendorf im Vereinsheim hob Vorsitzender Richard Rödel besonders die beiden Meistertitel der 1. und 2. Mannschaft in der Kreisklasse und in ...
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Ehrungen beim FC Strullendorf: Das Bild zeigt von links Vorsitzenden Richard Rödel, Thomas Schmitt, Thorsten Niemann, Jens Müller sowie die weiteren Vorsitzenden Harald Wagner und Jan Neundörfer. Foto: p
Ehrungen beim FC Strullendorf: Das Bild zeigt von links Vorsitzenden Richard Rödel, Thomas Schmitt, Thorsten Niemann, Jens Müller sowie die weiteren Vorsitzenden Harald Wagner und Jan Neundörfer. Foto: p

In seinem Rückblick bei der Jahresabschlussfeier des FC Strullendorf im Vereinsheim hob Vorsitzender Richard Rödel besonders die beiden Meistertitel der 1. und 2. Mannschaft in der Kreisklasse und in der B-Klasse hervor. Damit sei ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.

"Doch die Realität hat uns mittlerweile bei der 1. Mannschaft schon wieder eingeholt", sagte Rödel. Die Mannschaft tue sich als Aufsteiger in der Kreisliga Bamberg äußerst schwer und belege derzeit lediglich den Relegationsplatz. Hinzu komme noch die vorzeitige Entlassung des Spielertrainers Markus Schnitzer. In der Winterpause müssten nun die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Dies werde sicherlich ein schweres Unterfangen.

Weiter im Aufwind befinde sich die 2. Mannschaft mit ihrem Coach Markus Ziegler. Sie präsentiere sich stets als Einheit und liefere sich derzeit mit dem SV Ober-/Unterharnsbach ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den 1. Platz.

"Die größte Baustelle hatte der Verein mit der Sanierung des Umkleidetrakts zu stemmen", erklärte der Vorsitzende. "Doch unsere Spieler halfen tatkräftig mit, so dass schon Ende März die Umkleidekabinen und Duschen wieder in Betrieb genommen werden konnten. So langsam biegen wir mit den Restarbeiten auf die Zielgerade ein.

Die Kosten beliefen sich derzeit auf knapp 160 000 Euro. Diese Investition sei für die Zukunft gedacht.

Drei Mammut-Veranstaltungen

Zum Schluss ging Rödel noch kurz auf drei Mammut-Veranstaltungen näher ein, auf den Rosenmontagsball, den Herbstmarkt und den Abend mit Mario Basler. Bei allen drei Veranstaltungen sei der Verein stark gefordert gewesen. Doch auch hier hätten immer wieder aktive Spieler bereitgestanden. Richard Rödel dankte allen, die sich für den FCS aufopfern, sei es als Platzkassiere, als "Hüttendienstler" oder Mitarbeiter in der Verwaltung.

Nach der Überreichung der Geschenke der beiden Mannschaften an die Trainer, Verantwortlichen und Mitarbeiter folgte mit der Ehrung verdienter Spieler der Höhepunkt der Feier. Für Jens Müller, Thorsten Niemann und Thomas Schmitt stand eine besondere Ehrung an, denn sie haben jeweils mehr als 500 Spiele für den FCS bestritten.

"Das zeugt von Treue, Verbundenheit und Verlässlichkeit", lobte Vorsitzender Rödel. Alle drei hätten die Schüler- und Jugendabteilung durchlaufen und seien danach zu den Aktiven übergewechselt. Seit 1989 bzw. 1991 seien sie für den Verein am Ball. Lediglich Thomas Schmitt habe ein kurzes Gastspiel bei der SpVgg Stegaurach gegeben. Rödel attestierte allen drei Akteuren, auf und neben dem Platz immer ihren Mann zu stehen. Alle seien heute noch engagiert, motiviert und Leistungsträger. "Sie sind Vorbilder für unsere nachrückende Spielergeneration", erklärte Rödel. Anschließend überreichten die Vorsitzenden Jan Neundörfer, Harald Wagner und Richard Rödel jedem einzelnen eine Urkunde und ein Geschenk.

Die Tombola erwies sich auch heuer wieder als Volltreffer. red

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