Pommersfelden
Fussball 

FC kann eine gute Rolle spielen

Nach einigen vergeblichen Anläufen könnte Pommersfelden der Sprung in die Kreisklasse schaffen. Die Fehler der Vorsaison dürfen sich dafür jedoch nicht wiederholen.
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Roland Kleebauer (rechts) bestreitet beim FC Pommersfelden seine vierte Saison als Spielertrainer. Die ersten Ergebnisse zeigen: Auch heuer kann das Team um den Aufstieg mitspielen. Foto: Picturedreams/Archiv
Roland Kleebauer (rechts) bestreitet beim FC Pommersfelden seine vierte Saison als Spielertrainer. Die ersten Ergebnisse zeigen: Auch heuer kann das Team um den Aufstieg mitspielen. Foto: Picturedreams/Archiv
Sebastian Neubauer

Nanu, die sind ja immer noch da. So oder so ähnlich könnte sich äußern, wer die jüngste Fußballhistorie des FC Pommersfelden verfolgt hat. Der A-Klassist spielte stets um den Aufstieg mit, scheiterte aber entweder an den Gegnern oder an den eigenen Nerven. Und in dieser Spielzeit?
Der FC Pommersfelden ist eine dieser Mannschaften, die viele längst schon eine Spielklasse höher vermutet hätten. Tatsächlich verfehlte der A-Klassist des öfteren den Sprung in die Kreisklasse denkbar knapp. Nach den Aufstiegen von Wachenroth und Mühlhausen, die in der vergangenen Spielzeit doch sehr dominant auftraten, wurden die Karten in der A-Klasse 1 neu gemischt. Hält der FC Pommersfelden ein Ass im Ärmel?
Einstellung und Konzentration seien entscheidend, um nachhaltig in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Das sagt Roland Kleebauer. Der 29-jährige Spielertrainer will mit seinen Toren zu einer erfolgreichen Saison des Aufstiegsaspiranten beitragen. Bislang präsentiert sich sein Team halbwegs konstant. Von den ersten vier Spielen ging nur eines verloren. Und zwar gegen den direkten Konkurrenten FC Frimmersdorf. Im Interview mit unserem Partnerportal anpfiff.info sprach Roland Kleebauer über den Saisonstart, die Faktoren für den Erfolg und seine Aufstiegsfavoriten.

Sieben Punkte aus vier Spielen. Wie bewerten Sie den Saisonstart?
Roland Kleebauer: Gegen Frimmersdorf haben wir enttäuscht. Wir waren uns wohl zu sicher, da es gegen Frimmersdorf in der Vergangenheit immer gut lief und es auch dieses Mal irgendwie gut gehen würde. Das hat Frimmersdorf zurecht bestraft. Mit den übrigen vier Spielen bin ich zufrieden.

Nach dem Ausscheiden von Mühlhausen und Wachenroth - schlägt in dieser Saison Ihre Stunde?
Das wird an uns liegen und daran, ob wir aus unseren Schwächephasen der letzten Saison gelernt haben. Wenn wir jedes Spiel mit der richtigen Einstellung angehen und uns auf unsere Aufgaben konzentrieren, können wir eine gute Rolle spielen.

Sie sind seit gut drei Jahren in Pommersfelden und immer knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Was macht Sie optimistisch, dass das dieses Jahr anders wird?
Unser Kader ist deutlich größer als in den vergangenen Jahren, so dass es auf keiner Position an guten Alternativen mangelt und wir Ausfälle besser kompensieren können.

Was hat in den vergangenen Jahren gefehlt, um tatsächlich aufzusteigen?
Vor drei Jahren spielten Altendorf und Lisberg quasi in ihrer eigenen Liga. Vor zwei Jahren waren wir gegen schwächere Mannschaften sehr konstant, haben jedoch unsere Spitzenspiele in der entscheidenden Saisonphase nicht gewonnen. Vergangene Saison haben wir zwei sehr lange Schwächephasen gehabt und uns damit selbst um alle Chancen gebracht.

Wiederholt das Sturmduo Lukas Gumbrecht und Roland Kleebauer die Fabelsaison der Spielzeit 2015/16?
Wir haben damals zwar viele Tore geschossen, jedoch nicht in den entscheidenden Spielen. Mit diesem Manko und dem damals verpassten Aufstieg will ich nicht von einer Fabelsaison sprechen. Insgesamt glaube ich, dass sich unsere Tore in dieser Saison auf mehr Spieler verteilen werden als damals. Wer am Ende die Tore schießt, ist für mich auch absolut zweitrangig, so lange wir bis zum Ende oben mitspielen und nicht wie letzte Saison bereits zu Rückrundenbeginn die Saison abhaken können.

Wen sehen Sie als Hauptkonkurrenten um den Aufstieg?

Frimmersdorf, Priesendorf, Trailsdorf und Ampferbach.

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