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FC Coburg ist komplett schuldenfrei

Sehr gut besucht war die Hauptversammlung des FC Coburg im Sportheim des TV 48 Coburg. In seinem Jahresrückblick auf die vergangene Saison berichtete Vorsitzender Wolfgang Gremmelmaier über "Licht und...
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Sehr gut besucht war die Hauptversammlung des FC Coburg im Sportheim des TV 48 Coburg. In seinem Jahresrückblick auf die vergangene Saison berichtete Vorsitzender Wolfgang Gremmelmaier über "Licht und Schatten". Sehr erfreulich seien die gesunde finanzielle Situation des Vereines sowie speziell im Jugendbereich sehr viele sportliche Erfolge. Höhepunkte seien aber auch die Turnierreisen nach Barcelona oder Oudenaarde und Göteborg gewesen.

Weniger angenehm dagegen sei die aktuelle sportliche Situation der Ersten Herrenmannschaft, die tief im Tabellenkeller der Landesliga Nordwest steckt. Gremmelmaier zeigte sich aber aufgrund des Potenzials der jungen Mannschaft davon überzeugt, dass sie sich selbst aus dem Tabellensumpf ziehen werde.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Kassierer Marcus Seiler berichte der Versammlung im Anschluss ausführlich über die Kassenlage. Neben der Information eines positiven Jahresergebnisses betonte er, dass der Verein komplett schuldenfrei sei und sich vieler Sponsoren und Spender erfreuen kann, die die Nachwuchsarbeit des FC Coburg sehr schätzen und daher auch gerne unterstützen würden. Seiler bedankte sich insbesondere bei den Eltern der 226 Jugendlichen, denn ohne deren Einsatz bei Hallenturnieren, Heimspielen sowie Gästeunterbringung bei den Bundesligaturnieren wäre eine solch positive Vereinsentwicklung nicht möglich.

Alexander Pietsch, scheidender Zweiter Vorsitzender, vertiefte die Berichterstattung hinsichtlich der sportlichen Ergebnisse der vergangenen Saison. Er verwies mit Stolz darauf, dass sich die erfolgreiche Nachwuchsarbeit nicht nur an Tabellenständen und Meisterschaften ablesen lasse, sondern auch daran, dass zum Saisonwechsel wieder fünf Jugendspieler der "Vestekicker" den Sprung in die Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren des 1. FC Nürnberg, von Greuther Fürth und Carl-Zeiss Jena geschafft hätten. Kein nordbayerischer Verein habe in den letzten Jahren so viele Jugendspieler in höchstklassige Vereine weiterentwickelt wie der FC Coburg.

Insgesamt haben in den vergangenen Jahren 22 Spieler vom FC Coburg den Sprung in die Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren geschafft. Zurückzuführen sei dies auf die "hochqualifizierte, unermüdliche und enthusiastische Arbeit" der insgesamt 29 Jugendtrainer im Verein. ct

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