Fatschenbrunn

Fatschenbrunner Glanzlichter

Im kommenden Jahr wird der kulturhistorische Lehrpfad eröffnet, der auf Besonderheiten des Ortes hinweist.
Artikel drucken Artikel einbetten
Auf jeden Fall soll der kulturhistorische Lehrpfad Fatschenbrunn an der Kreuzigungsgruppe gegenüber dem alten Sportplatz vorbeiführen. Darin war sich die Arbeitsgruppe einig, die sich am Wochenende trotz des Dauerregens mit der möglichen Trassenführung beschäftigte.  Foto: Sabine Weinbeer
Auf jeden Fall soll der kulturhistorische Lehrpfad Fatschenbrunn an der Kreuzigungsgruppe gegenüber dem alten Sportplatz vorbeiführen. Darin war sich die Arbeitsgruppe einig, die sich am Wochenende trotz des Dauerregens mit der möglichen Trassenführung beschäftigte. Foto: Sabine Weinbeer
Sabine Weinbeer

Im nächsten Jahr wird der Naturpark Steigerwald seine Wandersaison offiziell in Fatschenbrunn eröffnen, und zwar zusammen mit dem kulturhistorischen Lehrpfad, dessen Konzeption derzeit erarbeitet wird. Die Arbeitsgruppe um die ILE-Managerin Ulla Schmidt, Gerrit Himmelsbach und Franz Hümmer ließ sich am Wochenende auch von Dauerregen nicht abschrecken, eine weitere Begehung zur Festlegung der Trasse durchzuziehen. Die Abkürzung ILE steht für Integrierte Ländliche Entwicklung.
Viele kulturhistorische Besonderheiten hat Fatschenbrunn zu bieten; sie alle sollen in dem Lehrpfad vermittelt werden. Da wird es um die Glasherstellung ebenso gehen wie um Volksglauben und natürlich die Hutzeln und die Baumfeldkultur. Die Forschungen der Universität in Bamberg zu eben dieser Baumfeldkultur waren es, die die Idee zu dem Lehrpfad entstehen ließen. Für Botaniker sind die uralten Birnbäume in der Fatschenbrunner Flur ein Dorado.


Gemeinde Oberaurach hilft mit

Auch Kreisheimatpfleger Christian Blenk gehört zu der Gruppe, die sich seit etwa einem Jahr mit der Konzeption des Kulturpfades beschäftigt. Am Wochenende kam man ein ganzes Stück weiter, sagte ILE-Managerin Ulla Schmidt. Im Sommer hofft sie dann, die endgültigen Festlegungen, auch über die Ausgestaltung der Info-Tafeln, zu haben, damit sie die Anträge beim Amt für Landwirtschaft und Ernährung stellen kann. Nach Genehmigung der Fördermittel folgt die Umsetzung. Positiv begleitet wird das Vorhaben natürlich von der Gemeinde Oberaurach, viel Unterstützung kommt vom Spessartbund in Person von Gerrit Himmelsbach. Der kennt sich mittlerweile rund um Fatschenbrunn gut aus und sieht großes Potenzial hier. Das Engagement der lokalen Akteure beeindruckt ihn immer wieder, und so freut er sich schon auf die Eröffnung im Frühjahr 2019. "Wir kommen da bestimmt mit 300 Leuten aus dem Spessart", hat er schon angekündigt - wie gut man in Fatschenbrunn bewirtet wird, hat er dort bereits weitergegeben.
Auch dafür, dass die Ehrenamtlichen jetzt eine kurze Pause benötigen und das nächste Treffen erst wieder für den Sommer vereinbart wurde, hat er größtes Verständnis. Denn in Fatschenbrunn laufen derzeit die Vorbereitungen für den "Tag der offenen Gartentür" am 24. Juni.


Großveranstaltung

Der "Tag der offenen Gartentür" gilt als eine der großen Veranstaltungen im Landkreis. Tausende von Besuchern werden erwartet, wenn Privatleute ihre Gärten öffnen, die Interessierte dann besichtigen können.
Verwandte Artikel
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren