Redwitz
redwitz.inFranken.de  Der Kinder- und Jugendchor "Ohrwürmer" begeisterte mit einem Musical.

Fantastisches Abenteuer

Kinder können mit Aufführungen und Auftritten viel Freude bereiten und das Publikum begeistern. Dies war beim Musical, das der Kinder- und Jugendchor "Redwitzer Ohrwürmer" zu seinem 20. Geburtstag auf...
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Der Dschungelchor der Redwitzer "Ohrwürmer" und seine Chorleiterin Pia Hempfling Foto: Roland Dietz
Der Dschungelchor der Redwitzer "Ohrwürmer" und seine Chorleiterin Pia Hempfling Foto: Roland Dietz

Kinder können mit Aufführungen und Auftritten viel Freude bereiten und das Publikum begeistern. Dies war beim Musical, das der Kinder- und Jugendchor "Redwitzer Ohrwürmer" zu seinem 20. Geburtstag auf die Bühne brachte, nicht anders.

Vorsitzende Elke Langold freute sich darüber, dass so viele der Einladung in die Redwitzer Schulturnhalle gefolgt waren. Und die 19 Kinder unter der Leitung von Pia Hempfling enttäuschten sie nicht.

Der Vorsitzende des Sängerkreises, Jens-Uwe Peter, und der Sängergruppenvorsitzende Roland Dietz waren begeistert davon, wie das Kindermusical in Szene gesetzt wurde. Schon allein das Bühnenbild und die vielen schönen Kostüme ergaben ein herrliches Szenario. Aber auch die Handlung des Musicals war sehr ansprechend. Der Chor hinter der Kulisse stimmte mit dem Lied "Im Urwald weißt du nie so recht, was ist Täuschung, was ist echt" auf 75 Minuten fantastisches Abenteuer ein.

Und tatsächlich geschahen seltsame Dinge und warfen Fragen über Fragen auf. Diese trafen junge Forscherinnen, die den Urwald erkunden wollten. Hinter einem Lianengestrüpp tat sich eine geheimnisvolle Tropfsteinhöhle auf, und Conny, Gila, Johanna und Malu waren sich nicht mehr sicher, ob sie weitergehen wollten, was sie mit den Liedern "Ich hab' Angst" und "Wollen wir es riskieren?" untermauerten. Ihr Wissensdurst trieb sie weiter. Doch es wurde immer geheimnisvoller in der Höhle.

Ein Ausgang aus der Höhle führte in einen anmutigen Zauberwald, in dem alles glänzte, und bunte Elfen tanzten über die Bühne. "Das müssen wir fotografieren", waren sich die vier einig, aber nichts ging mehr. Nicht nur, dass Smartphones, Handys, Fotoapparate, das Radio und sogar der Kompass ihren Dienst versagten, auch Gila war plötzlich verschwunden und der Rückweg nicht mehr auffindbar.

"Aus dem Urwald droht Gefahr!"

Wilde Tiere wie Tiger, Panther, eine Schlange und ein Feuerkrokodil sangen "Aus dem Urwald droht Gefahr!" und zwei Erdhörnchen prophezeiten, dass die Jugendlichen nie mehr zurückkehren würden. Als extrem groß, extrem bunt und extrem seltsam bezeichneten die nur noch drei Forscherinnen, was sie sahen. Doch um welche Gefahr handelte es sich? Die drei Forscherinnen stellten singend fest: "Es gibt Dinge, die du nicht erzählen kannst."

Ein abendliches Fest sollte zur Ehre von "Wimba" stattfinden. Doch wer oder was war das? Sollten sie selbst zum Opfer werden? "Die Gäste stehen auf der Matte - mit Krawatte", besangen alle angstvoll, was beim Fest geschehen würde. Eine mysteriöse Stimme gehörte einer in Stein eingeschlossenen Figur namens Wimba (Helmut Schmitt), die anscheint alle Tiere und Pflanzen völlig in ihren Bann geschlagen hatte und die "Energie und Power" aller Lebewesen für sich benötigte.

Zum Glück fiel Malu ein, dass sie einer armen Bettlerin einmal einen Schal zum Wärmen geschenkt und im Gegenzug eine Zauber-Trillerpfeife erhalten hatte, mit der sie nun die Schleierelfen zu Hilfe rufen konnte. Wimba tauchte auf und forderte noch mehr Energie für sich: "Ich bin die Power." Doch die Schleierelfen beendeten die Macht Wimbas, eines Außerirdischen, und brachten ihn mit dem Lied "Zurück ins All" wieder auf seinen Stern zurück. Alle waren wieder frei, der Bann war gebrochen und Gila war wieder da.

Die jungen Sänger und Schauspieler hatten mit viel Witz, fetziger Musik und Gesang, aber auch durch eine einfühlsame Darbietung ein sehr ausdrucksstarkes Spiel und bezaubernde Sologesänge auf die Bühne gebracht. Dafür spendete das Publikum lang anhaltenden Beifall. rdi

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