Knetzgau

Falsche Nonnen sorgen für Chaos

Die Theatergruppe des Knetzgauer Carnevalvereins präsentierte am Freitag das Stück "Nicht in meinem Haus". Diverse Untermieter sorgen hierbei im Lauf des Abends bei den Witwen Jutta und Hilde für Verwirrung.
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Als Ordensschwestern Alberta (Andreas Holgersson, links) und Bilhildis (Daniel Düring) verkleidet, schleichen sich zwei Männer in die Frauen-WG.
Als Ordensschwestern Alberta (Andreas Holgersson, links) und Bilhildis (Daniel Düring) verkleidet, schleichen sich zwei Männer in die Frauen-WG.
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Christiane Reuther "Nicht in meinem Haus", so titelt der Dreiakter, mit dem die Theatergruppe des Knetzgauer Carnevalvereins (KCV) bei der Premiere am Freitag im Schützenhaus in Knetzgau begeisterte. Stehende Ovationen am Ende der Vorstellung waren der Dank des Publikums für einen kurzweiligen Abend.

In dem Dreiakter aus der Feder von Regina Harlander stehen die Witwen Jutta (Patricia Lindner) und Hilde (Katja Mühlfelder) im Mittelpunkt des Geschehens. Jutta führt ein beschauliches Leben. Zusammen mit ihrer Freundin und Mitbewohnerin Hilde genießt sie - neben trauten Plauderstündchen mit ihrem charmanten Nachbarn Fritz (Andreas Geisel) - vor allem eines: Ihre wohlverdiente Ruhe.

Wäre da nur nicht der finanzielle Engpass, der Jutta vor die Wahl stellt, entweder die harmonische Wohngemeinschaft aufzugeben oder weitere Untermieter aufzunehmen. Jutta hofft dabei, dass sich sittsame Damen "älteren Semesters" bewerben.

Nebenerwerb bei einer Sexhotline

Die beiden Interessentinnen Jenny (Linda Maier-Keßler) und Susi (Simone Voit) entsprechen diesen Vorstellungen keineswegs. Um dennoch den Zuschlag für das möblierte Zimmer zu erhalten, verschweigen sie ihren Vermieterinnen kurzerhand, dass sie sich ihr Studium durch die Arbeit bei einer Sexhotline finanzieren.

Und auch für das zweite Zimmer haben sich rasch Interessenten gefunden: Günther (Andreas Holgersson) und Stefan (Daniel Düring), zwei Männer undurchsichtiger Herkunft, setzen alles daran, in der Frauen-WG aufgenommen zu werden. Da Männer in diesem Haus jedoch nicht geduldet werden, müssen sich die beiden Junggesellen so einiges einfallen lassen und sich sogar eine neue Identität verschaffen.

Als Ordensschwestern Alberta und Bilhildis können sie die sittenstrenge Jutta zwar von sich überzeugen, rufen jedoch zugleich Jenny und Susi auf den Plan. Diese gelangen nämlich zu der Überzeugung, dass es sich bei den neuen Mitbewohnern um zwei gesuchte Serientäter handelt.

Das Auftauchen der vermeintlichen Beute, diverse fragwürdige Anrufe und eine weitere Nonne (Sieglinde Holgersson) sorgen dafür, dass es in Juttas Haus um Ruhe und Beschaulichkeit endgültig geschehen ist.

Helfer hinter der Bühne

Für einen reibungslosen Verlauf des Stücks sorgte Souffleuse Marion Maier. Das stimmige Bühnenbild setzte Heinrich Lindner in Szene. Für Ton und Licht zeigte sich Roland Riedl verantwortlich. Seit über 15 Jahren schminkt Rosemarie Köhler die Schauspielgruppe des KCV. Dafür dankte ihr Heinrich Lindner, der auch eingangs auf das Stück einstimmte. Am kommenden Wochenende finden drei weitere Aufführungen im Schützenhaus in Knetzgau statt. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

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