Kirchehrenbach
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Fair, bio, regional? Marken und Siegel im Handel

Mit dem Theologen und Sozialpädagogen Andreas Schneider hatte die Pfarrei St.Bartholomäus Kirchehrenbach im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung einen ausgewiesenen Experten zum Thema "Fair, bio...
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Mit dem Theologen und Sozialpädagogen Andreas Schneider hatte die Pfarrei St.Bartholomäus Kirchehrenbach im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung einen ausgewiesenen Experten zum Thema "Fair, bio, regional? Marken und Siegel im Fairen Handel" gewinnen können.

Großer Wald von Gütesiegeln

Aus ethischer Sicht betrachtet führte er die interessierten Teilnehmer durch den großen Wald von Gütesiegeln. Anhand von Bild- und Praxisbeispielen sensibilisierte er die Gäste dafür, sich nicht auf jedes Siegel zu verlassen, und verschaffte einen Marktüberblick für Verbraucher.

Voran stellte er die zehn Grundsätze des fairen Handels. Auch die Fragen "Wie funktioniert der faire Handel?", "Wer profitiert davon?" und "Wie steht es mit der Glaubwürdigkeit?" fanden breiten Raum in seinen Ausführungen. Besonders auf die schwierige Lage in der Bekleidungsindustrie wies er dabei hin. Die offiziellen Fair-Trade-Siegel bescheinigen eine faire Entlohnung der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herkunftsländern. Dies sei aber nicht gleichzustellen mit dem Bio-Siegel. Dieses ist in einer EU-Verordnung gesetzlich geregelt und kann auch unabhängig vom Fair Trade beworben werden.

Abschließend wurde auch die Aktivität der bestehenden Weltläden mit ihren zahlreichen Produkten und der immer größer werdenden Vielfalt gelobt. Ein Umdenken finde bei Herstellern, dem Handel und auch in der Bevölkerung statt. Es gebe aber noch viel zu tun. red

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