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Corona-Krise

"Fahrpläne nicht zu sehr ausdünnen"

Volle Busse und Bahnen sind ein großes Sicherheitsrisiko. Einige ÖPNV-Unternehmen verkürzen ihren Fahrplan derzeit drastisch und riskieren so gefährliches Gedränge in den Fahrzeugen. Der ökologische V...
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Volle Busse und Bahnen sind ein großes Sicherheitsrisiko. Einige ÖPNV-Unternehmen verkürzen ihren Fahrplan derzeit drastisch und riskieren so gefährliches Gedränge in den Fahrzeugen. Der ökologische Verkehrsclub VCD appelliert an die Verkehrsbetriebe, ausreichend Abstand zum Schutz der Fahrgäste zu ermöglichen. Gerd Weibelzahl vom VCD Bayern, Experte für den öffentlichen Nahverkehr auf Schiene und Straße, in einer Mitteilung: "Viele Fahrgäste sind auf den ÖPNV angewiesen. Sie müssen auch jetzt mit Bussen und Bahnen in die Arbeit und zum Einkaufen fahren. Fahrpläne dürfen nicht so weit ausgedünnt werden, dass das nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich ist." Auch damit die Fahrgäste den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten können, müssen die Fahrpläne dicht genug bleiben. Auf der Schiene dürfen gerade jetzt nicht kürzere Züge eingesetzt werden. In den Städten sollten wo immer möglich Gelenkbusse fahren. red