Ebersdorf
Unfall

Fahrerin überschlägt sich mit Auto auf der A 73

Eine Streife der Coburger Autobahnpolizei wurde Augenzeuge eines schweren Verkehrsunfalls auf der A 73, der sich am Montag gegen 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Untersiemau und Ebersdorf in Fahrt...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Fahrerin dieses verunglückten und total beschädigten Autos wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.
Die Fahrerin dieses verunglückten und total beschädigten Autos wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.
+1 Bild

Eine Streife der Coburger Autobahnpolizei wurde Augenzeuge eines schweren Verkehrsunfalls auf der A 73, der sich am Montag gegen 12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Untersiemau und Ebersdorf in Fahrtrichtung Suhl ereignete. Während eine Streifenbesatzung auf der Gegenfahrbahn rund 200 Meter entfernt auf einen Schwertransport wartete, kam eine 58-Jährige aus dem Raum Frankfurt aus noch ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und driftete auf die Böschung zu. Ihr Auto überschlug sich mehrmals und blieb schließlich auf dem Dach auf der Fahrbahn liegen.

Die Streifenbesatzung der Polizei machte sich sofort auf den Weg zur anderen Fahrbahn, der Besatzung gelang es aber nicht - genau wie einer zufällig vorbeifahrenden Rettungswagenbesatzung -, die durch den Unfall eingeklemmte Frau aus ihrem Fahrzeug, einem Toyota Corolla, zu befreien. Also musste die Feuerwehr mit einer Rettungsschere alarmiert werden. Da das Fahrzeug auf dem Dach lag, mussten die Feuerwehrleute das Fahrzeug zuerst sichern, bevor sie die Insassin aus dem Wagen holen konnten. Die Frau ist schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst, der mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, brachte die 58-Jährige ins Klinikum nach Coburg.

Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz und konnte die Unfallstelle wieder verlassen. Die Autobahn war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten rund zwei Stunden total gesperrt. Die Feuerwehren aus den Landkreisen Lichtenfels und Coburg waren mit 68 Mann vertreten. Der Schaden am Fahrzeug wird auf 20 000 Euro geschätzt und bedeutet wirtschaftlicher Totalschaden. mst

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren