Das Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW) lädt am Samstag, 7. Oktober, zu einer Exkursion nach Langenstadt. Günther Juris wird dabei auf die Geschichte und andere Besonderheiten des Dorfes hinweisen. So erlangte der kleine Ort am Roten Main bereits im hohen Mittelalter große Bedeutung für die ganze Region. 1248 war Otto II., der letzte Herzog von Meran, auf der Burg Niesten kinderlos verstorben. Die Streitigkeiten um Ottos fränkische Besitzungen konnten erst zwölf Jahre danach - im "Frieden von Langenstadt" - beendet werden, und die Grafen von Orlamünde übernahmen das Kulmbacher Gebiet. Auch weist Langenstadt eine alte Tanzlinde auf, die vor einigen Jahren hergerichtet wurde und zur Kerwa eifrig genutzt wird. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Kirche. Als Abschluss gibt eine Brotzeit im Gasthof Hübner. red