Untersteinach

"Ewigleben" oder "Pfaffenberg"?

Die Kirchengemeinde Untersteinach hat einen eigenen Weinberg angelegt - mit Rebstöcken aus der ungarischen Partnergemeinde Simontornya.
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Harald Wenig (Bild) und Pfarrer Wolfgang Oertel pflanzten die Rebstöcke am Hang hinter dem Kantorat. Fotos: privat
Harald Wenig (Bild) und Pfarrer Wolfgang Oertel pflanzten die Rebstöcke am Hang hinter dem Kantorat. Fotos: privat
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Die evangelische Kirchengemeinde Untersteinach ist seit kurzem stolzer Besitzer eines kleinen Weinberges. Die Rebstöcke stammen aus der ungarischen Partnergemeinde Simontornya.

Pfarrer Karoly Lörinczy hatte die Stöcke beim Besuch der Kirchengemeinde Anfang August als Gastgeschenk mitgebracht und bei der gemeinsamen Begrüßungsfeier mit dem Ungarnkreis an Pfarrer Wolfgang Oertel übergeben.

Nach einer Erörterung im Kirchenvorstand holte man sich die Meinung eines gelernten Winzers ein, dann stand der Hang hinter dem Kantorat als idealer Standort für die Rebstöcke fest. Das Ehepaar Ute und Harald Wenig sowie Pfarrer Oertel haben die Riesling- und Muscateller-Pflanzen in den Boden gebracht.

Oertel berichtet, dass in der Bibel in vielfältiger Weise auf Weinberge und die Arbeit darin hingewiesen wird. "Nachdem Noah als erster einen Weinberg gepflanzt hat, haben wir diese Tradition aufgenommen und einen - zugegebenermaßen kleinen - Weinberg in Untersteinach gepflanzt. Aber der Anfang ist gemacht, und es ist noch Platz für weitere Rebstöcke."

Erste Flasche für den "Sieger"

Wie der Name des Weinbergs lauten wird, ist Pfarrer Oertel zufolge noch völlig offen. Ob "Untersteinacher Ewigleben", "St. Oswald Nordhang" oder "Pfaffenberg am Kantorat" - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. "Aber vielleicht haben ja die Leser eine Idee. Der Sieger kriegt die erste Flasche, wenn der Wein fertig ist", verspricht der Seelsorger. oer

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