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Europäischer Geldsegen für das Deutsche Dampflokomotiv-Museum

Einen Förderbescheid des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über exakt 2 005 868 Millionen Euro übergab Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz an den Verbandsvorsitzenden des Deutschen Damp...
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Die Freude war groß, als Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz den Förderbescheid an Verbandsvorsitzenden und Landrat Klaus Peter Söllner übergab. Foto: Werner Reißaus
Die Freude war groß, als Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz den Förderbescheid an Verbandsvorsitzenden und Landrat Klaus Peter Söllner übergab. Foto: Werner Reißaus
Einen Förderbescheid des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über exakt 2 005 868 Millionen Euro übergab Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz an den Verbandsvorsitzenden des Deutschen Dampflokomotiv-Museum, Landrat Klaus Peter Söllner. Mit dem Geld soll das Museum weiter aus- und umgebaut werden, so ist unter anderem die Schaffung eines neuen Eingangsbereiches geplant. Verbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner betonte: "Unser Deutsches Dampflokomotiv-Museum hat Zukunft!" Seit der Eröffnung am 22. Juli 1977 sei das Deutsche Dampflokomotiv-Museum ein "Mekka" für Dampflokfreunde aus ganz Europa und darüber hinaus, so Söllner. Die teils einzigartigen Exponate, seine Lage am Fuß der ersten europäischen Eisenbahnsteilstrecke, der "Schiefen Ebene", und die Einbindung in eine historisch gewachsene und funktionierende Eisenbahnlandschaft seien in Deutschland einmalig und faszinierten jährlich bis zu 50 000 Besucher.
Der Bezirk Oberfranken, der Landkreis Kulmbach und die Gemeinde Neuenmarkt als Träger des Museums haben für den Auf-, Um- und Ausbau des Deutschen Dampflokomotiv-Museums in seiner Gesamtheit über 15 Millionen Euro investiert, davon allein fast 10 Millionen Euro seit 2010. All diese Investitionen wären für den Zweckverband Deutsches Dampflokomotiv-Museum allein nicht leistbar gewesen, wie Verbandsvorsitzender Söllner feststellte.
Dank der Unterstützung vieler Stellen sei es gelungen, für das auf rund vier Millionen Euro geschätzte Museums-Entwicklungs-Konzept eine Höchstförderung von 89,97 Prozent zu erlangen. An der Spitze stehen hierbei die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - Operationelles Programm im Ziel "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" Bayern 2014 - 2020 mit rund zwei Millionen Euro. Weitere Mittel wurden von der Oberfrankenstiftung mit 601 761 Euro, dem Kulturfonds mit 707 171 Euro und der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen mit 70 234 Euro bewilligt. Auch der noch ausstehende Zuschuss der Bayerischen Landesstiftung über 225 500 Euro ist seit gestern beschlossene Sache, wie MdL Ludwig von Lerchenfeld (CSU) am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung bekanntgab. Am Ende bleibt ein Eigenanteil des DDM-Zweckverbands von rund 400 000 Euro.
Mit dem "Museumsentwicklungskonzept 2020" werden noch notwendige Maßnahmen im Bereich der Museumsdidaktik, der -pädagogik sowie der -infrastruktur und des -betriebs umgesetzt: Sanierung der vorhandenen Geleisinfrastruktur; Auf- und Ausbau des museumspädagogischen Bereiches; Schaffung eines neuen Eingangsbereiches; Neugestaltung und Weiterentwicklung der Dauerausstellung; Ergänzungen im Außenbereich; Neukonzeption des "digitalen" Museumsauftrittes.
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz verwies darauf, dass mit dem Projekt die Stellung des DDM weiter ausgebaut und gestärkt werde.


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