Neudrossenfeld

Es wird fleißig gebaut

Der Neudrossenfelder Gemeinderat hat für mehrere Bauvorhaben grünes Licht gegeben. Die Gebühren werden neu kalkuliert.
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In Neudrossenfeld wird fleißig gebaut.  Symbolfoto: Raphael Knipping/dpa
In Neudrossenfeld wird fleißig gebaut. Symbolfoto: Raphael Knipping/dpa

Mehrere Bauanträge standen auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung. Alle waren im Bauausschuss vorberaten worden, so dass es kaum Diskussionsbedarf gab. So sollen in Waldau zwei Einfamilienwohnhäuser - letzteres mit Garage - entstehen.

Auf beiden Grundstücken sollten auf Empfehlung des Gremiums Zisternen mit einem Fassungsvermögen von fünf Kubikmetern eingebaut werden. Sie dienen einer Verbesserung des Hochwasserschutzes und sollen anfallendes Niederschlagswasser auffangen.

Problematische Einfahrt

Positiv standen die Gemeinderäte auch dem Bauvorhaben der Neudrossenfelder Firma Peggy Peg gegenüber. Das Unternehmen stellt Befestigungssysteme für den Outdoorbereich her und möchte eine Lagerhalle in der Kulmbacher Straße errichten. Problematisch erachteten die Räte nur die Tatsache, dass Lastwagen auf dem Gelände nicht wenden können. Sie müssen deshalb rückwärts einfahren oder mithilfe eines Einweisers auf die Kreisstraße herausgewunken werden.

"Ja, man braucht einen Einweiser. Aber die Firma hat mitgeteilt, dass große Laster nur ein oder zwei Mal im Monat kommen werden. Das ist kein Problem, das täglich auftritt", erklärte Bürgermeister Harald Hübner (CSU). Die meisten Produkte würden mit kleinen Auslieferungsfahrzeugen abgeholt.

Planungen geändert

Gut läuft es mit der Voranfrage für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit zwei Garagen in Neudrossenfeld.

"Der Bauherr hat seine Planungen geändert. Jetzt wurde ein Entwurf mit Satteldach vorgelegt. Das Bauvorhaben fügt sich besser in die Umgebung ein", so der Bürgermeister. Bleiben solle allerdings ein rundes Fenster. Für dieses erteilten die Gemeinderäte eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans.

Harald Hübner informierte die Gemeinderäte über die jüngste Sitzung des Zweckverbands zur Abwasserbeseitigung Rotmaintal. Noch in diesem Jahr soll eine Neukalkulation der Gebühren vorgenommen werden. Die Abwassergebühren sollen auch künftig nach der versiegelten Fläche berechnet werden. Auch der Grad der Versiegelung und Rückhaltevorrichtungen wie Zisternen sollen bei der Berechnung berücksichtigt werden. "Wir gehen davon aus, dass es nur geringfügige Erhöhungen geben wird", so der Neudrossenfelder Bürgermeister.

Die Dusche in der Dreifachturnhalle der Schule bekommen einen neuen Boden. Kosten: rund 18 000 Euro. Durchgeführt werden sollen die Arbeiten in den Sommerferien.

Was passiert mit der Laufbahn?

Außerdem trägt sich die Gemeinde mit dem Gedanken, die Laufbahn zu erneuern. Ein notdürftiges Ausbessern würde voraussichtlich rund 2000 Euro kosten, eine Komplettsanierung 30 000 Euro netto. Zunächst wird sich der Bauausschuss mit der Angelegenheit befassen.

Ebenfalls beschlossen wurde die Erweiterung der EDV-Ausstattung für die Schule. Den Zuschlag erhielt die Mainleuser Firma Netkom für knapp 16 000 Euro. Im Zuge der Einführung des "digitalen Klassenzimmers" wird der Kauf mit 90 Prozent bezuschusst.

Außerdem soll die Schule eine neue intelligente Umwälzpumpe bekommen. Der Auftrag wurde an die Firma Schwender vergeben. Das Kostenvolumen beträgt knapp 5000 Euro. Für die Ertüchtigung der Heizung erhält die Gemeinde eine Förderung von 30 Prozent.

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