Großheirath

Es war ein aufregendes Feuerwehr-Jahr

Die Feuerwehr Großheirath hatte bei ihrem letzten Einsatz in Untersiemau zwei verletzte Feuerwehrleute zu beklagen. Bei der Hauptversammlung sagten die Führungsriege der Wehr und Bürgermeister Udo Sie...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Führungsriege der Feuerwehr Großheirath konnte bei der Hauptversammlung viele langjährige Mitglieder auszeichnen. Horst Angermüller (Zweiter von rechts) erhielt vom Vorsitzenden Marcus Henkel (rechts) für seine 60-jährige Mitgliedschaft eine besondere Ehrung.  Foto: M. Stelzner
Die Führungsriege der Feuerwehr Großheirath konnte bei der Hauptversammlung viele langjährige Mitglieder auszeichnen. Horst Angermüller (Zweiter von rechts) erhielt vom Vorsitzenden Marcus Henkel (rechts) für seine 60-jährige Mitgliedschaft eine besondere Ehrung. Foto: M. Stelzner

Die Feuerwehr Großheirath hatte bei ihrem letzten Einsatz in Untersiemau zwei verletzte Feuerwehrleute zu beklagen. Bei der Hauptversammlung sagten die Führungsriege der Wehr und Bürgermeister Udo Siegel gleichermaßen, sie seien sehr froh, "dass das Ganze verhältnismäßig glimpflich ausgegangen ist und beide auf dem Weg der Besserung sind".

Für die Aktiven war die Einweihung des neues Löschfahrzeugs LF10 der angenehme Höhepunkt des Jahres 2019. Die 41 Aktiven rückten im vergangenen Jahr zu acht Einsätzen aus, berichtete Kommandant Jens Zetzmann, darunter sei der Brandeinsatz im Dezember in Untersiemau gewesen. Weiterhin lösten ein Rauchmelder sowie eine Brandmeldeanlage auf Kloster Banz aus, woraufhin sich die Wehr auf den Weg machte. Weiterhin waren eine Personenrettung, eine Wohnungsöffnung und ein Gefahrguteinsatz zu bewältigen. Die Wehr nahm außerdem an einer Übung im ICE-Tunnel teil. Getestet wurde laut Zetzmann das Legen einer langen Schlauchstrecke von der Itz aus und die Wasserdurchführung unter der B 4.

Der Kommandant bedauerte, dass drei Personen die aktive Wehr verlassen haben. Immerhin gab es zwei Zugänge. Auch in der Jugendfeuerwehr wurden zwei Abgänge verzeichnet, dafür gab es vier Neuzugänge. Somit gibt es in der Großheirather Wehr 41 Aktive und 14 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Sieben Kinder sind bei den "Feuerkämpfern" aktiv.

Weiterhin hat die Wehr 15 eigene Atemschutzgeräteträger. Die Atemschutzgruppe wird von zwei Personen aus Buchenrod und einer aus Gossenberg unterstützt. Vier Geräteträger sind auch in der Feuerwehr Rossach Mitglied, so dass die Wehr auf insgesamt 22 Atemschutzgeräteträger kommt. Der Kommandant lobte den Verantwortlichen für den Atemschutz, Andreas Hümmer, und die Atemschutzwarte Marcus Zier und Stephan Hümmer für ihre wertvolle Arbeit.

Die Kinderfeuerwehr " Feuerkämpfer" haben im vergangenen Jahr viele Aktivitäten unternommen. Neben sechs Übungen fand auch ein Besuch des Tierheims statt. Zu Besuch war die ASB-Hundestaffel, deren Hunde die Kinder suchen mussten. "Ein absolutes Highlight", wie Kinderjugendwartin Julia Hahn feststellte. Die Jugendgruppe unterstützte außerdem die Wehr bei der Fahrzeugeinweihung und beim Tag der offenen Tür. Weiterhin waren die jüngsten Wehrleute aus Großheirath auch beim Feuerwehrumzug in Lautertal dabei.

Henkel: Neue Mitglieder gewinnen

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Marcus Henkel, rief die Veranstaltungen des vergangenen Jahres in Erinnerung. Die Wehr habe mit den Einnahmen der Christbaumsammlung und des Kinderfaschings Softschelljacken angeschafft. Der Verein habe 131 Mitglieder, sagte Henkel. Die Mitgliederzahl sei konstant geblieben, man wolle aber eine Kampagne zur Mitgliedergewinnung starten. Der Vorsitzende lobte Julia Hahn und Sebastian Engel, die es verstünden, Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern.

Bürgermeister Udo Siegel sagte, er sei froh, dass die Wehr bei den zahlreichen Einsätzen immer mit genügend Personal ausrücken konnte. Das neue Fahrzeug LF 10 habe bereits einige Einsätze absolviert und sich bewährt. Michael Stelzner

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren