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Es ist noch viel Luft nach oben

Das Brose-Team will sich im ersten Heimspiel gegen Gießen deutlich verbessert präsentieren.
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Kraftvoll schließt Augustine Rubit (rotes Trikot) gegen Robin Benzing per Dunking ab, ärgerte sich am Ende aber maßlos über die Niederlage in Würzburg. Foto: Daniel Löb
Kraftvoll schließt Augustine Rubit (rotes Trikot) gegen Robin Benzing per Dunking ab, ärgerte sich am Ende aber maßlos über die Niederlage in Würzburg. Foto: Daniel Löb
Sicher war klar, dass die neue Brose-Mannschaft einige Zeit brauchen wird, bis sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden kann. Doch bei der 73:76-Pleite in Würzburg zum Bundesliga-Auftakt ließ das Team von Meistermacher Andrea Trinchieri vieles vermissen, was in den letzten Jahren selbstverständlich erschien. In der Verteidigung gelangen gegen Robin Benzing und Kresimir Loncar keine Stopps, und im Angriff lief der Ball nicht - die meisten Korberfolge resultierten aus Einzelaktionen.
Jetzt haben die Bamberger in drei Spielen innerhalb von sechs Tagen die Möglichkeit zusammenzufinden. Am heutigen Dienstag (15 Uhr) ist gegen die Gießen 46ers ebenso ein Sieg Pflicht wie am Freitag (20.30 Uhr) in Erfurt gegen die Bamberger Filiale, die Oettinger Rockets, und am Sonntag (17.30 Uhr) in Tübingen.
"Das war definitiv nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Die Saison ist zwar noch lang, trotzdem schmerzt diese Niederlage zum Start. Wir müssen vor allem als Mannschaft viel besser verteidigen", konstatierte Neuzugang Augustine Rubit in Würzburg und ergänzte: "Wir müssen noch viel lernen, auch in der Offensive. Dass wir ein neues Team sind, zählt nicht als Ausrede. Diese Niederlage war unnötig. Gegen Gießen müssen wir vor unseren Fans ganz anders auftreten." Mit seinen neun Rebounds war das Kraftpaket auch mitverantwortlich, dass die Bamberger im Schlussviertel noch eine Siegchance bekamen, diese aber mit schlechten Entscheidungen in der Offensive und vergebenen Freiwürfen selbst aus der Hand gaben.


Gießener hilflos gegen Bayern

Mit den Gießen 46ers ist am Feiertag eine Mannschaft in der Brose Arena zu Gast, die zum Auftakt bei der 53:87-Heimniederlage gegen die Münchner Bayern böse unter die Räder kam. Die Hilflosigkeit der Mannschaft von Trainer Ingo Freyer wurde bereits im ersten Viertel (6:26) deutlich. "5:0 Fouls, einfache Würfe gehen daneben und selbst gibt man dem Gegner einfache Würfe. Dann gehen die Köpfe runter, und in dieser Phase dagegenzuhalten, ist gegen eine Mannschaft wie die der Bayern verdammt schwer", nahm Freyer sein Team in Schutz.
Benjamin Lischka avancierte mit zehn Punkten zum besten Werfer der Mittelhessen. Jahenns Maginat machte mit fünf Ballgewinnen auf sich aufmerksam, Jamar Abrams sicherte fünf Rebounds gegen die Münchner Riesen, bei denen Devin Booker mit 17 Punkten glänzte. Das Kraftpaket unter dem Korb ließ zudem den Ex-Münchner John Bryant schlecht aussehen. Der ehemalige Bundesliga-MVP kam in 28 Minuten Spielzeit lediglich auf zwei Zähler und einen Rebound.
In der momentanen Situation kann aber wohl selbst ein Team wie die 46ers, das in Bamberg nichts zu verlieren hat, dem Meister gefährlich werden. Abzuwarten bleibt, wen Trinchieri von seinen acht Ausländern diesmal auf die Bank setzt, nachdem zuletzt Ricky Hickman und Luka Mitrovic zuschauen mussten.
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