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Coburg
kneipp- und Naturheilverein

"Es gibt keine weitere kostenfreie Alternative für Wasseranwendungen"

Sorgenkinder sind das Luftbad am Eckardtsberg und die Kneippanlage vor den Toren Seidmannsdorf. Dennoch blickt der Kneipp- und Naturheilverein positiv nach vorne. In enger Zusammenarbeit mit dem Thüri...
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Sorgenkinder sind das Luftbad am Eckardtsberg und die Kneippanlage vor den Toren Seidmannsdorf. Dennoch blickt der Kneipp- und Naturheilverein positiv nach vorne.

In enger Zusammenarbeit mit dem Thüringerwald-Verein hatten die Kneippianer mit den Wanderern eine filmische Reise in die Blessberghöhle unter dem Thüringer Wald unternommen. Die einmalige Gelegenheit, in die Tiefen zu schauen, hatten sich viele nicht entgehen lassen, sagte Dorothea Schaal bei der Hauptversammlung im "Bayrish-Pub".

Die idyllische Lage des Kneippbeckens zwischen Ketschendorf und Seidmannsdorf ist für gesundheitsbewusste Besucher aus nah und fern ein Anziehungspunkt. "Die einen schwärmen von der puren Natur, den anderen gefällt das trübe Wasser nicht", berichtete Dorothea Schaal. Es gebe in Coburg keine weitere kostenfreie Alternative für Wasseranwendungen, hob die Vorsitzende in ihrem Bericht hervor. Da der Verein aus eigener Kraft die Reinhaltung des Beckens nicht mehr gewährleisten könne, habe sich der Vorstand dazu entschlossen, wieder einen Hausmeisterservice zur Betreuung hinzuzuziehen. Instandhaltungsarbeiten wie Ausbesserung des Zaunes oder Verlegung einer Platte seien vom Grünflächenamt der Stadt Coburg erledigt worden. Eine Vorreinigung sei von der Gemeinnützigen Gesellschaft für Resozialisierung und Integration verhaltensauffälliger und sozial benachteiligter Menschen (GeRi) durchgeführt worden.

Zusammen mit Friedhold Göhring habe sie das Becken nochmals Ende April gereinigt, berichtete die Vorsitzende. Wenige Tage nach dem Saisonstart habe sie jedoch einen Anruf erhalten mit der Mitteilung, es befänden sich Schlieren auf dem Wasser. Der Vorfall sei der Polizei gemeldet worden, jedoch sei die Angelegenheit im Sande verlaufen, berichtete Schaal. Das Luftbad am Eckardtsberg sei im zurückliegenden Jahr leider fast gar nicht genutzt worden, berichtete die Vorsitzende des 116 Mitglieder zählenden Kneipp- und Naturheilvereins. Die allgemein anfallenden Schnitt- und Aufräumarbeiten seien in drei Einsätzen erledigt worden. Luftbadwart Michael Meissner habe sich um den Grasschnitt und den Zustand der Bäume gekümmert. Das im Juli angebotene gemütliche Beisammensein und informelle Treffen sei auf sehr geringe Resonanz gestoßen. Natürlich habe es auch Überlegungen gegeben, wie das Kleinod des Kneipp- und Naturheilvereins attraktiver gestaltet werden könnte. Schaal fügte ihrem Bericht hinzu: "Geplante Veranstaltungen stehen oder fallen mit dem Engagement derjenigen, die bereit sind, sich dafür zu engagieren." des

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