Knetzgau

"Es gibt hervorragende Ideen und wir haben Visionen"

Der Gemeinderat Knetzgau blickte auf das zu Ende gehende Jahr. Bei der Sitzung am Montagabend gab Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) den Jahresrückblick. Die Gemeinde Knetzgau kann nach seinen Wor...
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Der Gemeinderat Knetzgau blickte auf das zu Ende gehende Jahr. Bei der Sitzung am Montagabend gab Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) den Jahresrückblick.

Die Gemeinde Knetzgau kann nach seinen Worten "erneut dankbar auf das vergangene Jahr zurückblicken. Trotz vieler neu hinzugekommener Aufgaben und Projekte sind wir wieder ein großes Stück weitergekommen und konnten Maßnahmen abschließen und neue Initiativen starten", sagte er.

Hohe Förderung für Schule

Wichtig sei der Gemeinde nach wie vor Bildung: Nach der Sanierung der Dreiberg-Schule und der Fertigstellung der Außenanlagen habe die Gemeinde die Schule mit Laptops ausgestattet. Auch die Schlussrechnung liege mittlerweile vor: Über sieben Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen seien für die Erneuerung der Schule nach Knetzgau überwiesen worden.

In diesem Zusammenhang kündigte er die Sanierung der Sporteinrichtung und den Neubau einer Kindertagesstätte mit Krippe an. Den geplanten Skaterpark bezeichnete er als ein Musterbeispiel, wie man junge Menschen für ein Projekt in deren Gemeinde umsetzen kann. Paulus: "Unsere Vorgehensweise gilt als vorbildlich und wird nicht zuletzt aus diesem Grund mit 200 000 Euro gefördert."

Erfreulich nannte der Bürgermeister Gespräche in München und Würzburg für weitere Initiativen. Konkrete führte er Tages- und Kurzzeitpflegeplätze an, die aktuell fehlen. Er sagte: "Ich bin guter Dinge, dass wir 2020/2021 Verbesserungen erreichen" und auch bei der ärztlichen Versorgung "zeichnen sich Lösungen ab".

Die baulichen Projekte sind das eine, aber mindestens genauso wichtig sind laut Stefan Paulus die Initiativen, die sich aus der Bürgerschaft heraus entwickelt haben: Im Bündnis für Familien und Senioren seien den Ideen und Vorschlägen keine Grenzen gesetzt.

Als erfolgreich bezeichnete er die Aktion Mitfahrbänke: "Ich habe bereits Knetzgauer mitgenommen, und gestern, als ich nach der Seniorenfeier nach Haßfurt musste, stand ich gerade einmal zehn Minuten an einer Mitfahrbank. Weitere Bürgerinnen und Bürger bestätigen mir das gleiche", sagte er

Mit Optimismus in die Zukunft

Der Bürgermeister blickt zuversichtlich in die Zukunft: "Unsere Finanzen sind geordnet. Es gibt hervorragende Ideen und wir haben Visionen. Eine gute Voraussetzung, um Herausforderungen zu meistern."

Ein weiterer Punkt war die Terminfestlegung der Gemeinderatssitzungen. Diese finden nun immer am zweiten Montag eines Monats statt. Die Räte können damit besser planen. red

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