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Theisenort

Erzbischof herzlich empfangen

Theisenort freute sich über den Besuch des Bamberger Oberhirten Ludwig Schick, der gemeinsam mit Gläubigen beider Konfessionen einen beeindruckenden Gottesdienst feierte.
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Begeistert empfangen wurde der Erzbischof von den Kindergartenkindern in Theisenort. Fotos: Dieter Wolf
Begeistert empfangen wurde der Erzbischof von den Kindergartenkindern in Theisenort. Fotos: Dieter Wolf
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Ein großartiger Sonntag war für die Gläubigen der Pfarrei der Simultankirche zur "Heiligsten Dreifaltigkeit" der Besuch des Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Der Oberhirte wurde herzlich aufgenommen und zelebrierte eine beeindruckende Eucharistiefeier mit den katholischen und auch etlichen evangelischen Christen.

Im Rahmen seiner Initiative, alle über 800 Kirchen mit Stiftungen sowie Kuratien im Erzbistum Bamberg persönlich kennenzulernen, kam er nun nach Theisenort. Dort wurde er vor der Kirche begeistert durch die Kindergartenkinder mit ihrer Leiterin Ute Betz empfangen. Er stellte diesen humorvoll einige Fragen, die jedoch von den Jüngsten unbekümmert angenommen und lustig beantwortet wurden.

Begrüßt wurde der Erzbischof durch den örtlich zuständigen Franziskanerpater Maximilian Kray. Dieser sprach von einer großen Ehre und Freude zugleich. Danach folgte die Predigt des Erzbischofs zu Themen wie Gottes Botschaft mit der Liebe, zu zwischenmenschlichen Beziehungen und Auszügen aus der Bergpredigt. Es dürften keine Lügen oder Unwahrheiten verbreitet werden, mahnte der Erzbischof.

Gedankt wurde allen Mitwirkenden und Helfern in der Pfarrei und dem Seelsorgebereich. Mitgestaltet wurden die Feierlichkeiten vom Pater Maximilian und Diakon Georg Zenk, dem Organisten Michael Höfner, den Lesung-Sprecherinnen Ursula Brauer und Yvonne Wietasch sowie dem Kirchenpfleger Heinz Kraus. Dieser konnte nach dem Gottesdienst eine kurze Erläuterung über die geschichtliche Entwicklung vom damals neuen Kirchenerbauer Georg Christoph von Redwitz in den Jahren 1698/99 bis heute geben. Erstmals wurde jedoch in Theisenort 1357 eine Kapelle errichtet, die vermutlich 1430 von den Hussiten zerstört wurde. Im Jahre 1999 wurde von allen Christen das Fest 300 Jahre Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit gefeiert. Noch heute steht sie den evangelischen Christen an jedem 1. Sonntag im Monat zur Verfügung.

Mit Freude und Dank sowie Erinnerungsgeschenken würdigten der Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Michael Brauer und Bürgermeister Bernd Rebhan den hohen Besuch des Erzbischofs. Beide betonten unisono auch die großartige ökumenische Zusammenarbeit.

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