Oberthulba
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Erster Marktmeister im Schafkopf-Finale

In diesem Jahr gab es erstmals ein achtteiliges Schafkopfturnier in den Ortsteilen des Marktes Oberthulba bei dem sich Albrecht Kiesner aus Oberthulba mit 1070 Punkten durchsetzen konnte. Organisator ...
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Organisator Daniel Bahn (von links), Josef Weigand (3. Platz), Manfred Sturm (2. Platz), "Marktmeister" Albrecht Kiesner, Erika Happ (beste Spielerin). Foto: Matthias Hüttl
Organisator Daniel Bahn (von links), Josef Weigand (3. Platz), Manfred Sturm (2. Platz), "Marktmeister" Albrecht Kiesner, Erika Happ (beste Spielerin). Foto: Matthias Hüttl

In diesem Jahr gab es erstmals ein achtteiliges Schafkopfturnier in den Ortsteilen des Marktes Oberthulba bei dem sich Albrecht Kiesner aus Oberthulba mit 1070 Punkten durchsetzen konnte. Organisator Daniel Bahn ehrte die drei Besten des Gesamtturniers am Turnierfinale in Oberthulba. Der Sonderpreis für die beste Spielerin ging an Erika Happ aus Thulba, die als einzige Dame an mindestens fünf Turnieren teilgenommen hatte und es selbst mit 720 Punkten fast auf das Treppchen geschafft hätte.

Freundschaftliches Spiel

Vorangegangen waren dem Finale beim TSV Oberthulba bereits sieben Kartabende in den übrigen Ortsteilen, die jeweils bei einem örtlichen Verein stattfanden. Die Vereine sorgten stets für einen passenden Rahmen und kümmerten sich um zünftige Bewirtung.

"Die Abende im Oktober und November zeichneten sich stets durch faires Spiel und gemeinschaftliche Atmosphäre aus. Ich danke vor allem den beteiligten Vereinen, die sich schnell gefunden hatten und sich super um Räumlichkeit und Verpflegung gekümmert haben", fasste Bahn die Gesamtveranstaltung zusammen. Die Hälfte der Startgelder kam zur Auszahlung für die drei Besten der Marktmeisterschaft. Zudem gab es in jedem Ortsteil für die ersten drei ebenfalls einen Tagespreis zu gewinnen. Ziel des Turniers war aber laut Bahn nicht das Finanzielle: "Alle Startgelder wurden vollständig ausgespielt. Gewonnen haben aber alle Mitspielerinnen und Mitspieler, denn es war eine schöne Gemeinschaft, und damit hat sich der Aufwand gelohnt: Jung und Alt aus allen Teilen unserer Marktgemeinde kamen in Runden zusammen, die sich sonst sicher nicht ergeben hätten."

Nach den positiven Rückmeldungen wird die Veranstaltung nach derzeitigen Plänen kein Einzelereignis bleiben. Der Pokal, den die Firma Kurt Glöckler GmbH aus Oberthulba gestiftet hat, soll in den kommenden Jahren auf Wanderschaft gehen.

Sieger Albrecht Kiesner dankte im Namen aller Mitspieler für die gute Idee und dass man sie auch umgesetzt habe. "Einen solchen Beitrag zur kommunalen Völkerverständigung hätte man gleich zu Beginn der Gebietsreform gebraucht", meinte er augenzwinkernd mit Hinblick auf die nun 40-jährige Geschichte der Marktgemeinde.

Wer mehr zur Marktmeisterschaft im Schafkopf erfahren möchte, findet online unter www.inOberthulba.de Berichte zu den einzelnen Abenden und eine ausführliche Statistik zum Turnier. "Das gesellschaftliche Leben verändert sich auch im ländlichen Raum zunehmend. Wir müssen vielleicht ein bisschen näher zusammenrücken, wenn wir unsere lieb gewonnene Sozial- und Vereinsstruktur erhalten wollen", merkte Bahn am Rande der Veranstaltung an. Er stehe auch künftig für gemeinschaftliche Projekte und Aktionen zur Verfügung. red

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