Erst spät Gas gegebenErst spät Gas gegeben

Die Brose Baskets verbuchten dank einer Steigerung nach der Pause einen 81:62-Arbeitssieg gegen Frankfurt.
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Schnell nach Hause wollten gestern viele Bamberger Fans, denn sie hofften zumindest im Fernsehspiel zwischen den Bayern und Oldenburg auf einen Basketball-Leckerbissen. In der Brose Arena hatten sie zwar einen deutlichen 81:62-Erfolg der Bamberger gegen die stark dezimierten Skyliners Frankfurt erlebt - von den Sitzen riss diese Vorstellung aber niemanden.
Brose-Trainer Andrea Trinchieri zollte nach der Partie der Einstellung der Frankfurter, die auf vier verletzte Spieler verzichten mussten, Respekt. "Wären unsere Spieler genauso bereit gewesen, sich die Hände schmutzig zu machen, wäre es ein anderes Spiel geworden. Wir waren schlapp und ohne Energie", kritisierte Trinchieri den emotionslosen Auftritt vor der Pause. Vor allem im Rebound enttäuschten die Hausherren und gestatteten den Skyliners insgesamt 16 zweite Wurfchancen. Einer der effektivsten Frankfurter war mit Johannes Richter ein Ex-Bamberger. Der 20-Jährige verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds nur knapp ein "double-double".
"Wir kamen am Anfang mit der Zonenverteidigung nicht klar. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht", erklärte Elias Harris die Probleme. Nur Karsten Tadda traf zweimal von der Dreierlinie gegen die Zone. Mit einem 18:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels erspielten sich die Hausherren den entscheidenden Vorsprung (55:39). "Frankfurt hat trotz der vielen Verletzten ordentlich gespielt. In der zweiten Halbzeit ist bei uns der Ball besser gelaufen, sodass wir noch einen klaren Sieg herausholen konnten", betonte Daniel Theis, der mit seiner Energie (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks) maßgeblichen Anteil an der Leistungssteigerung hatte. Für viele überraschend verzichtete Trinchieri gestern auf Josh Duncan, der am Mittwoch mit 21 Punkten einen glänzenden Einstand nach langer Verletzungspause gefeiert hatte. "Er ist noch nicht so weit, dass er alle drei Tage seine Leistung abrufen kann", so der Brose-Coach.
Am Abend mussten die Freaks mit ansehen, wie sich die Bayern mit 80:65 gegen Oldenburg durchsetzten und vor den punktgleichen Bambergern Rang 2 eroberten. Spitzenreiter Berlin konnte beim 98:90 in Hagen die erste Saisonniederlage gerade noch verhindern.

Schnell nach Hause wollten gestern viele Bamberger Fans, denn sie hofften zumindest im Fernsehspiel zwischen den Bayern und Oldenburg auf einen Basketball-Leckerbissen. In der Brose Arena hatten sie zwar einen deutlichen 81:62-Erfolg der Bamberger gegen die stark dezimierten Skyliners Frankfurt erlebt - von den Sitzen riss diese Vorstellung aber niemanden.
Brose-Trainer Andrea Trinchieri zollte nach der Partie der Einstellung der Frankfurter, die auf vier verletzte Spieler verzichten mussten, Respekt. "Wären unsere Spieler genauso bereit gewesen, sich die Hände schmutzig zu machen, wäre es ein anderes Spiel geworden. Wir waren schlapp und ohne Energie", kritisierte Trinchieri den emotionslosen Auftritt vor der Pause. Vor allem im Rebound enttäuschten die Hausherren und gestatteten den Skyliners insgesamt 16 zweite Wurfchancen. Einer der effektivsten Frankfurter war mit Johannes Richter ein Ex-Bamberger. Der 20-Jährige verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds nur knapp ein "double-double".
"Wir kamen am Anfang mit der Zonenverteidigung nicht klar. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht", erklärte Elias Harris die Probleme. Nur Karsten Tadda traf zweimal von der Dreierlinie gegen die Zone. Mit einem 18:0-Lauf zum Ende des dritten Viertels erspielten sich die Hausherren den entscheidenden Vorsprung (55:39). "Frankfurt hat trotz der vielen Verletzten ordentlich gespielt. In der zweiten Halbzeit ist bei uns der Ball besser gelaufen, sodass wir noch einen klaren Sieg herausholen konnten", betonte Daniel Theis, der mit seiner Energie (13 Punkte, 3 Rebounds, 3 Blocks) maßgeblichen Anteil an der Leistungssteigerung hatte. Für viele überraschend verzichtete Trinchieri gestern auf Josh Duncan, der am Mittwoch mit 21 Punkten einen glänzenden Einstand nach langer Verletzungspause gefeiert hatte. "Er ist noch nicht so weit, dass er alle drei Tage seine Leistung abrufen kann", so der Brose-Coach.
Am Abend mussten die Freaks mit ansehen, wie sich die Bayern mit 80:65 gegen Oldenburg durchsetzten und vor den punktgleichen Bambergern Rang 2 eroberten. Spitzenreiter Berlin konnte beim 98:90 in Hagen die erste Saisonniederlage gerade noch verhindern.

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