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Breitengüßbach
Gemeinderat

Erschließungskosten unter 45 Euro pro Quadratmeter drücken

Bereits mehrfach beschäftigte sich der Gemeinderat Breitengüßbach mit einem neuen Baugebiet im Ortsteil Zückshut. Bereits im kommenden Herbst könnten hier d...
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Bereits mehrfach beschäftigte sich der Gemeinderat Breitengüßbach mit einem neuen Baugebiet im Ortsteil Zückshut. Bereits im kommenden Herbst könnten hier die ersten Bauherren loslegen.
Den Aufstellungsbeschluss fällte der Gemeinderat noch nicht - eine Detailfrage in Sachen Grundstücksgrößen blieb noch offen. Ansonsten aber kann das Baugebiet Waldwiesenstraße in Zückshut als beschlossene Sache bezeichnet werden, ab Frühjahr soll die Erschließung beginnen. Dafür ist es nötig, Ausschreibungen zu starten und geeignete Firmen zu finden. Insgesamt nimmt die Gemeinde rund 540 000 Euro für die Erschließung in die Hand.
"Unser Ziel ist es, die Erschließungskosten unter 45 Euro pro Quadratmeter zu drücken", erklärte Hans-Joachim Brandt vom Ingenieurbüro SRP-Schneider und Partner. Das sei realistisch, auch wenn die Ausschreibungen naturgemäß Überraschungen bringen könnten.
Die Grundstücke im neuen Baugebiet befinden sich nicht im Besitz der Gemeinde, sondern in Privatbesitz. Die Erschließungskosten werden auf die betroffenen Eigentümer umgelegt.
Ein Bauantrag der Firma Getränke Kießlinger stand ebenfalls auf der Tagesordnung der Sitzung. Das Unternehmen möchte eine Anlieferhalle errichten, um die Lastwagen nicht mehr im Freien entladen zu müssen. Die Halle soll, wie aktuell die Mauer um das Grundstück, direkt an der Grundstücksgrenze zur Straße errichtet werden. Im Jahr 2003 erhielt das Unternehmen eine Befreiung für diese Mauer - nun stimmte der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen dafür, diese Befreiung auf die Halle auszudehnen.
Kritisiert wurde von mehreren Räten, dass es in diesem Bereich des Industriegebiets aufgrund der Bebauung bis zur Straßenkante keinen Gehweg gibt. Bei einer Gegenstimme erlaubte der Gemeinderat dem Unternehmen Schlick, eine Lagerhalle im Außenbereich bei Zückshut zu errichten. Dort sollen Fahrzeuge untergestellt werden.


Kommt Energieberater?

Zurückgestellt wurden ein Tagesordnungspunkt rund ums Thema Energieeffizienz. Die Gemeinde wurde als eine von zwölf Kommunen im Landkreis Bamberg für die Förderung einer solchen Beratung ausgewählt. "Bei der Anzahl der Maßnahmen, die wir vorhaben, lohnt sich das auch. Der Berater kann Planungen vorbereiten, auf die wir dann zurückgreifen können", so Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder (UBB). Die Kosten für die Beratung liegen bei rund 50 000 Euro, für die Gemeinde würden nach Abzug von Fördergeldern um die 20 000 Euro Eigenanteil verbleiben. Da sich der Berater erst einige Tage nach der Sitzung der Gemeinde vorstellen wird und nicht klar war, wie viel
Zeit er für Breitengüßbach aufbringen kann, fällte der Gemeinderat keinen Beschluss. In der nächsten Sitzung soll das Thema erneut angegangen werden.

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