Herzogenaurach
Altarschmuck

Erntegaben bringen Farbe in die Kirche

Auch in diesem Jahr schmückt wieder eine Erntekrone den Platz vor dem Altar in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena. Mesner Georg Wluka hatte diese aus den vier wichtigsten Getreidearten Weizen, R...
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Die Erntekrone besteht aus vier Getreidesorten. Foto: Manfred Welker
Die Erntekrone besteht aus vier Getreidesorten. Foto: Manfred Welker

Auch in diesem Jahr schmückt wieder eine Erntekrone den Platz vor dem Altar in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena. Mesner Georg Wluka hatte diese aus den vier wichtigsten Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer und Gerste zusammengestellt.

Zur Herstellung von Brot wird vor allem Weizen und Roggen verwendet, das Jahrhundertelang das Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung darstellte. Daher sticht mitten unter den Erntegaben ein großer Brotlaib hervor.

Vor der Krone sind weitere Früchte platziert, die auch in den Hausgärten wachsen, Salat und Gemüse sowie die verschiedenen Obstsorten. Das Gemüse für den Erntedankgottesdienst holt Wluka in jedem Jahr im Knoblauchsland bei Nürnberg von dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Peter Schobert aus Almoshof.

Die Frucht der Erde

Bedingt durch den Feiertag und eine Hochzeit konnte er die Erntegaben allerdings erst kurz vor dem Sonntag vor dem Altar aufbauen. Geschmückt wurden auch die Seitenaltäre.

Es ergibt auf jeden Fall immer ein buntes Bild, wenn orangefarbene Kürbisse mit grünem Salat, Kraut und Kohl in den Farben Blau, Grün und Weiß miteinander konkurrieren und die farbigen Äpfel, Birnen und Trauben für die Farbtupfer sorgen.

Gute Erträge bedeuteten für unsere Vorfahren Sicherheit für das kommende Jahr. Auch das Gebet des Priesters bei der Gabenbereitung am Altar: "Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit" soll daran erinnern.

In den kommenden Tagen bleiben die Erntegaben vor dem Altar liegen, so dass die Gläubigen und die Kindergartenkinder ihre Eindrücke von Erntedank sammeln können. Anschließend werden die Erntegaben an Gottesdienstbesucher abgegeben.

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