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Ernährungsbranche sucht

"Azubis" sind gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es im Kreis Haßberge aktuell 190 freie Ausbildungsplätze. Damit sind noch 31 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen unbesetzt. Das teilt...
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"Azubis" sind gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es im Kreis Haßberge aktuell 190 freie Ausbildungsplätze. Damit sind noch 31 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen unbesetzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Unterfranken beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gewerkschafter Ibo Ocak appelliert an Schulabgänger, sich auch in der Ernährungsbranche umzusehen: "Vom Süßwarentechnologen bis zur Chemielaborantin - die Lebensmittelindustrie bietet hochtechnische Berufe bei überdurchschnittlicher Bezahlung", betont Ocak.

Die Ernährungsindustrie ist der viertgrößte Industriezweig in Deutschland - und mit rund 1300 Beschäftigten allein im Kreis Haßberge ein "wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region", so Ocak. Nach Einschätzung des NGG-Geschäftsführers dürften gelernte Fachleute künftig kaum Probleme haben, hier eine passende Stelle zu finden. "Gefragt ist insbesondere die Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Wer das lernt, hat nach der Ausbildung einen soliden Titel in der Hand. Je nach Betrieb können Fachkräfte eine Spezialisierung etwa für Getränke, Brot- oder Tiefkühlwaren draufsatteln und es bis zum Meister bringen", erklärt Ocak.

Perspektiven

Auch bei den Lebensmitteltechnikern schreitet die Digitalisierung voran. Die neuen Technologien bieten laut NGG neue Möglichkeiten - vom Ausprobieren neuer Rezepte bis hin zur App-basierten Kommunikation mit dem Verbraucher. red

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