Rossach
unfallflucht

Ermittlung gegen Lkw-Fahrer

Er hat versucht, alles abzustreiten, die Polizei ließ sich davon nicht überzeugen. Beim Abbiegen von der Coburger Straße in Richtung der Straße Hannebach touchierte am Dienstag um 14.45 Uhr der Fahrer...
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Er hat versucht, alles abzustreiten, die Polizei ließ sich davon nicht überzeugen. Beim Abbiegen von der Coburger Straße in Richtung der Straße Hannebach touchierte am Dienstag um 14.45 Uhr der Fahrer eines Sattelzuges den Zaun eines Wohnanwesens. Er setzte daraufhin seine Fahrt in Richtung eines in der Nähe befindlichen Firmengeländes fort. Aufmerksame Zeugen verständigten daraufhin die Polizei, die den Unfallverursacher auf dem Firmengelände antreffen konnte. Der Lkw-Fahrer stritt jedoch ab, den Metallzaun beschädigt zu haben, obwohl er sich unmittelbar vorher die Stelle angeschaut hatte, wo sein Fahrzeug den Zaunpfosten beschädigt hatte. Außerdem fanden die Beamten einen Haltegurt der Plane des Sattelaufliegers an der Unfallstelle. Eine Vermessung der Beschädigungen an Sattelauflieger und Zaun ergab zudem, dass die beiden Anstoßstellen an Zaun und Auflieger miteinander eindeutig korrespondierten. So drückt es die Polizeiinspektion Coburg in ihrem Bericht aus. Da der überführte unfallflüchtige Lkw-Fahrer aus dem Ausland kam, musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen. Im Anschluss konnte er seine Auslieferungsfahrt fortsetzen. Die Coburger Polizeiinspektion ermittelt gegen den 33-Jährigen wegen Unfallflucht. red



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