Herzogenaurach
Spendenübergabe

Erlös des Ökofests bringt Freude von der Aurach bis nach Nepal

Die Ökofest-Initiative hat mit ihrer traditionellen Spendenübergabe den Endspurt bis zum nächsten Ökofest am Sonntag, 28. April, in den Weihersbachanlagen eingeläutet. Aus dem Überschuss des vergangen...
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Die Empfänger der Spenden - hier Alberto Parmigiani (stehend) - stellten ihre Projekte vor. Foto: Richard Sänger
Die Empfänger der Spenden - hier Alberto Parmigiani (stehend) - stellten ihre Projekte vor. Foto: Richard Sänger

Die Ökofest-Initiative hat mit ihrer traditionellen Spendenübergabe den Endspurt bis zum nächsten Ökofest am Sonntag, 28. April, in den Weihersbachanlagen eingeläutet. Aus dem Überschuss des vergangenen Jahres konnten in diesem Jahr acht ökologische und soziale Projekte gefördert werden. Retta Müller-Schimmel, Sprecherin der Ökofest-Initiative, und ihr Team übergaben die Spenden im Generationenzentrum. Wie die Sprecherin ergänzte, wurden bereits wie jedes Jahr die Preise für die Kindermeilenkampagne finanziert, außerdem wurde der Kindertagesstätte St. Otto eine Getreidemühle überreicht und eine weitere wird auch die Kindertagesstätte St. Martin erhalten.

In diesem Jahr gingen 500 Euro an den Förderkreis Cajamarca in Peru für ein Aufforstungsprojekt und Alberto Parmigiani durfte sich über 500 Euro für sein Hilfsorganisation "Son of Light" freuen. In den nächsten Tagen wird Alberto Parmigiani wieder nach Nepal fliegen, um den Bau der vierten Schule voranzutreiben. Auch der Partnerschaftsverein Herzogenaurach Kaya konnte 500 Euro entgegennehmen, die in Kaya (Burkina Faso) für Kleinkredite vorgesehen sind.

An die Jugendgruppe des Fischereivereins Herzogenaurach gingen 25 Nistkästen-Bausätze, die nach der Montage entlang der Aurach aufgehängt werden. Die Kindergruppe der Herzogenauracher Ortsgruppe des Bundes Naturschutz bekam für ihre Forschungen ein Mikroskop. Das Material für eine Sitzgruppe im Freien geht an die Montessori-Schule und die internationale Meeresschutzorganisation "Sea Shepherd" kann sich über ein Funkgerät freuen. Und auch der gemischte Vogelschutz- und Zuchtverein kann in bewaldeten Flächen rund um Herzogenaurach 25 Nistkästen aufhängen. "Für Ihr Engagement, das Sie für andere Menschen, für Natur und Umwelt zeigen, möchten wir Ihnen ganz herzlich danken, denn damit tragen Sie auch den Namen Herzogenaurach in die Welt hinaus", erklärte Retta Müller-Schimmel bei ihrer Begrüßung.

Zum diesjährigen Ökofest, das von 11 bis 19 Uhr gefeiert wird, haben sich wieder zahlreiche Anbieter, Aussteller und Gruppen angekündigt. So wird Livemusik ebenso geboten wie leckere Gaumenfreuden, allerhand Informationsstände, eine tolle Vielfalt an Naturwaren sowie ein Kreativbereich, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten kommen.

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