Erlangen
Fördergelder

Erlanger Virologie entwickelt neue Strategien

Großer Erfolg für die universitäre Forschung in Erlangen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat hier gleich drei neue Graduiertenkollegs (GRK) bewilligt. Mit Hilfe der Fördergelder erforschen ...
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Großer Erfolg für die universitäre Forschung in Erlangen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat hier gleich drei neue Graduiertenkollegs (GRK) bewilligt. Mit Hilfe der Fördergelder erforschen die (Nachwuchs-)Wissenschaftler des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg nun neue Ansätze zur Vorbeugung von Viruserkrankungen, Cyberkriminalität sowie schwermetallfreie Energieumwandlungssysteme, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität.

Das GRK 2504 "Neue antivirale Strategien: von der Chemotherapie bis zur Immunintervention" des Virologischen Instituts - Klinische und Molekulare Virologie des Uni-Klinikums Erlangen - wird von der DFG in den kommenden viereinhalb Jahren mit insgesamt 6,5 Millionen Euro gefördert. Ziel der Wissenschaftler ist es, neue Strategien zur Therapie und Prophylaxe von Viruserkrankungen zu entwickeln. "Wir wollen zelluläre Angriffspunkte für eine antivirale Therapie identifizieren und auch das Immunsystem gegen Viren einspannen", erläutert Professor Überla, Sprecher des GRK 2504. "Wichtig ist, dass sich keine resistenten Viren entwickeln." Besondere Bedeutung kommt der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern zu, die sowohl mit der antiviralen Chemotherapie als auch mit immunbasierten Ansätzen vertraut sind. Dies soll durch die gemeinsame Ausbildung der Doktoranden durch Mediziner, Biologen, Pharmazeuten und Bioinformatiker des Uni-Klinikums Erlangen sowie der FAU Erlangen-Nürnberg erreicht werden. Eine Kooperation mit dem Bostoner Ragon Institute - einer Forschungseinrichtung des Massachusetts General Hospital, des Massachusetts Institute of Technology und der Harvard University - eröffnet den Kollegiaten auch internationale Perspektiven.

Bei den anderen beiden Graduiertenkollegs, die nun neu von der DFG gefördert werden, handelt es sich um das GRK 2475 "Cyberkriminalität und Forensische Informatik" und das GRK 2495 "Energiekonvertierungssysteme: von Materialien zu Bauteilen". red

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