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Himmelkron
Geschichte

Erinnerung an Glanzzeit

Im 17. und 18. Jahrhundert entstand aus dem kleinen ehemaligen Klosterdorf am Weißen Main Zug um Zug eine markgräfliche Sommerresidenz ohnegleichen. Die Klosterkirche wurde zu einer Markgrafenkirche u...
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Im 17. und 18. Jahrhundert entstand aus dem kleinen ehemaligen Klosterdorf am Weißen Main Zug um Zug eine markgräfliche Sommerresidenz ohnegleichen. Die Klosterkirche wurde zu einer Markgrafenkirche umgestaltet, ein neues Schloss mit einem prächtigen Roter-Adler-Ordenssaal erbaut - inklusive Hofgarten und Menagerie. Am Weißen Main spielte man das in Frankreich weit verbreitete Baille-Maille, umrahmt von 800 Linden und zwei Bogenbrücken aus Sandstein. An dem idyllischen Ort fanden Theateraufführungen statt, und man konnte sich ungezwungen mit einem kleinen Hofstaat fernab der Bayreuther Residenzpflichten amüsieren. Schließlich wurde nach Plänen des berühmten Dresdner Baumeisters Pöppelmann ein kleines Jagdschlösschen errichtet, damit die höfische Gesellschaft von hier aus mit Falken der Reiherjagd nachgehen konnte. Königliche Hoheiten aus Dänemark, Preußen und Polen besuchten diesen "reizenden Ort". Schließlich fand auch der letzte Markgraf von Bayreuth, Friedrich Christian, in der Fürstengruft seine ewige Ruhe. Reinhard Stelzer hat sich auf die Spurensuche nach dieser barocken Glanzzeit begeben und zeigt in 100 Bildern ein buntes Kaleidoskop dieser Epoche. Der Vortrag findet am Samstag, 29. Februar, um 19.30 Uhr im "Fichtelgebirgshof" statt. Die Volkshochschule Himmelkron, der Förderkreis und das CHW laden herzlich ein. Der Eintritt ist frei. red

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