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Neudrossenfeld
Abwassergebühren

Erhöhung steht bevor

Der Abwasserzweckverband Rotmaintal, der knapp 8000 Einwohner der Gemeinden Neudrossenfeld und Heinersreuth betreut, hat ohne größere Diskussionen seinen Haushalt für 2020 beschlossen. Der Gesamtetat ...
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Der Abwasserzweckverband Rotmaintal, der knapp 8000 Einwohner der Gemeinden Neudrossenfeld und Heinersreuth betreut, hat ohne größere Diskussionen seinen Haushalt für 2020 beschlossen. Der Gesamtetat beträgt drei Millionen Euro, wovon 1,14 Millionen auf den Verwaltungshaushalt entfallen.

Wichtigste Einnahmequelle sind die Gebühren für das Schmutzwasser mit 315 000 Euro aus dem Bereich Neudrossenfeld und mit 300 000 Euro aus dem Bereich Heinersreuth. Beim Niederschlagswasser wird mit Gebühren von etwa 190 000 Euro gerechnet.

Eines ist nach den Aussagen von Kämmerer Wolfgang Schröder klar: "Eine Neukalkulation mit Wirkung ab Beginn des nächsten Jahres wird kommen, man muss mit einer angemessenen Erhöhung der bisherigen Schmutzwassergebühr von 1,58 Euro pro Kubikmeter und der Niederschlagswassergebühr von bisher 0,68 Euro rechnen."

Die allgemeine Finanzlage des Verbands sei dennoch gut, das Hauptaugenmerk gelte künftig der Sanierung von Altkanälen und der Instandsetzung der bestehenden Anlagen. Allein die Befahrung der Straße "Am Berg" in Unterwaiz habe einen erheblichen Sanierungsbedarf in Höhe von 350 000 Euro zutage gefördert.

Der Vermögenshaushalt lebt von 156 000 Euro Beitragseinnahmen und 737 000 Euro Entnahme aus der Sonderrücklage sowie von einem neues Darlehen von 650 000 Euro. Die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 127 600 Euro.

Auf der Ausgabenseite sind die gewaltigen Tiefbaumaßnahmen mit insgesamt 1,352 Millionen Euro zu verkraften.

"Eine Erfolgsgeschichte"

"Unser Abwasserzweckverband ist eine Erfolgsgeschichte geworden, wir haben jetzt in 40 Jahren 30 Millionen Euro investiert, rund 100 Kilometer Kanalleitungen verlegt und zwölf Regenüberlaufbecken gebaut. Das Abwasserkonzept wurde mit den Anschlüssen fast aller kleinerer Ortschaften an die zentrale Kläranlage verwirklicht", sagte Verbandsvorsitzende Simone Kirschner. Mit dem gestiegenen Schuldenstand von 1,83 Millionen Euro könne man leben, "weil das Geld gut investiert ist". hw

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