Zeil am Main

Erfolgreiche Premierensaison der Zeiler

Der SKK Gut Holz Zeil hat seine erste Spielzeit in der zweiten Bundesliga Nord/Mitte mit Bravour gemeistert. Nach 18 Spieltagen können die Zeiler Kegler auf neun Siege, ein Unentschieden und acht Niederlagen blicken. In der Endabrechnung bedeutet das den überzeugenden vierten Rang.
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"Ich bin stolz auf mein Team", sagt Kapitän Olaf Pfaller (links). Gemeint ist auch Marco Endres, der drittbester Kegler der Liga wurde.  Fotos: R. Naumann
"Ich bin stolz auf mein Team", sagt Kapitän Olaf Pfaller (links). Gemeint ist auch Marco Endres, der drittbester Kegler der Liga wurde. Fotos: R. Naumann
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Mit dem Meistertitel in der Bayernligasaison 2017/2018 und den beiden gewonnen Aufstiegsspielen in Goldbach war es fix: Der SKK Gut Holz Zeil steigt in die zweite Bundesliga auf. Erstmals in der Vereinsgeschichte des Sportkegelklubs präsentierte sich "Gut Holz" somit auf Bundesebene. Und das erfolgreich: Die Mannschaft vom Main schloss die Saison auf dem überragenden Platz 4 ab und hielt souverän die Klasse - das zeigt auch der Rückblick auf die 18 Spieltage und die jeweils zum Spielbericht erschienene Schlagzeile im Fränkischen Tag.

Niederlage trotz Vereinsrekord

1. Der erste Spieltag führte die Mannschaft um Kapitän Olaf Pfaller zum Mitaufsteiger KSC Hainstadt nach Hessen. Die Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, Gleich vier Zeiler überschritten die 600er-Marke und der SKK Gut Holz Zeil erzielte mit 3649 Kegeln einen neuen Vereinsrekord. Der KSC Hainstadt war aber noch besser (3705) und gewann 5:3.

Zeil holt erste Bundesliga-Punkte

2. Zum ersten Bundesligaspiel auf den Zeiler Bahnen kam die Reserve des SKC Nibelungen Lorsch nach Unterfranken. Dieses Spiel war der Bilderbuchstart in eine grandiose Heimbilanz: Mit 8:0 fegte Zeil die Hessen von der Bahn und sammelte die ersten beiden Bundesligapunkte.

Zeil fehlt es nur an Kleinigkeiten

3. Das zweite Auswärtsspiel verlief ähnlich zum ersten: Beim FSV Erlangen-Bruck gewannen die Zeiler drei der sechs direkten Duelle und mussten nur aufgrund des geringeren Gesamtergebnisses (3496:3536) den Sieg den Gastgebern überlassen. Marco Endres bestätigte mit 634 Holz seine überragende Form.

Zeil gewinnt das Derby deutlich

4. Der vierte Spieltag hielt das ersten Unterfrankenderby bereit. Mit dem ESV Schweinfurt kam ein Gegner, der aufgrund von drei Abgängen im Vorfeld als Abstiegskandidat gehandelt wurde. In beeindruckender Weise schickte Zeil die Gäste mit 7:1 nach Hause und machte sich damit zur neuen Nummer 1 am Main.

Zeil schnuppert an Überraschung

5. Als klarer Außenseiter ging es zum Titelfavoriten nach Hirschau. Die Rot-Weißen aus der Oberpfalz galten neben dem TSV Großbardorf und der TSG Kaiserslautern als heißester Anwärter auf den Titel. Pfaller & Co. hatten aufgrund der beiden Topergebnisse von Endres (627) und Hopp (627) den Favoriten am Rande einer Niederlage, mussten sich aber wieder aufgrund des Gesamtergebnisses geschlagen geben.

GH Zeil behält die weiße Weste

6. Gegner beim Heimspiel am sechsten Spieltag war die Bundesligareserve des SKC Victoria Bamberg. Zeil baute seine makellose Heimbilanz weiter aus und siegte 5:3.

Zeil ohne eine echte Chance

7. Die weiteste Auswärtsfahrt stand den Zeilern am siebten Spieltag bevor, als sie bei der TSG Kaiserslautern ran mussten. Am Betzenberg lieferten sie mit 3418 Kegeln allerdings eine indiskutable Leistung ab und kassierten eine verdiente 1:7-Niederlage. Mit 606 Holz rief lediglich Marcus Werner seine Leistung ab.

In der Fremde ist der Wurm drin

8. Auch beim SKC GH SpVgg Weiden in der Oberpfalz sollte der Auswärtsknoten noch nicht platzen. Der SKK verlor 2:6. Dennoch hielt die Partie ein absolutes Saisonhighlight parat: Das Duell zwischen Weidens Donhauser und Zeils Endres hatte Champions-League-Charakter - mit dem besseren Ende für den Weidener: Donhauser siegte mit 650:643 Kegeln.

Zeiler zeigen es dem Spitzenreiter

9. Beim Unterfankenderby Nummer 2 kam der TSV Großbardorf auf die Zeiler Sportkegelanlage. Das Duell zwischen Zeils Patrick Löhr und Großbardorfs Christian Helmerich war das Highlight: Angetrieben von den tosenden Zeiler Fans bezwang Löhr (610) den ehemaligen Mannschaftsweltmeister Helmerich (574) und ebnete so den Weg für den überraschenden 6:2-Sieg. Zum Abschluss der Vorrunde stand der SKK Gut Holz Zeil mit 8:10 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Doch der Vorsprung auf die Abstiegsregion betrug nur zwei Zähler.

Ein Jahr zu Hause ohne Pleite

10. Zum Auftakt der Rückrunde gastierte mit Hainstadt ein direkter Konkurrent um die Nichtabstiegsplätze in Zeil. Allen voran Olaf Pfaller mit seinen 627 Kegeln ebnete den Weg für den wichtigen 6:2-Heimsieg und den Sprung auf Tabellenplatz 5.

In Lorsch platzt der Knoten

11. Spieltag Nummer 11 sollte ein ganz besonderer werden. Beim Gastspiel im Lorscher Kegelcenter platzte der Knoten und Zeil holte gegen den SKC Nibelungen Lorsch II einen sicheren 7:1-Erfolg: Das waren die ersten beiden Punkte auf fremder Anlage in der 2. Bundesliga.

Gegen Erlangen reißt die Serie

12. Dem ersten Auswärtssieg folgte der erste Punktverlust vor heimischen Publikum. Im Heimspiel gegen den FSV Erlangen-Bruck, der unter anderem mit Michal Bucko (634) groß aufspielte, sicherte Bastian Hopp mit einem knappen Punktgewinn gerade noch das 4:4 Unentschieden und verhinderte so die erste Heimniederlage.

Zeiler feiern klaren Derbysieg

13. Spieltag Nummer 13 bot den Kegelfans der Region mit der Partie gegen den ESV Schweinfurt ein weiteres Derby. Die Zeiler präsentierten sich hoch motiviert und hielten die Gastgeber aus der Kugellagerstadt in Schach. Mit dem zweiten 7:1-Sieg im zweiten Aufeinandertreffen demonstrierten die Zeiler ihre Vormachtstellung am Main. Mit nunmehr 15:11 Punkten rangierten die Zeiler auf Platz 4 der Tabelle. Auch der Abstand auf die Abstiegsränge betrug beruhigende acht Punkte.

Die Serie reißt nach 476 Tagen

14. Am 14. Spieltag sollte es doch passieren: Die Zeiler kassierten die erste Heimniederlage der ersten Zweitligasaison der Vereinsgeschichte. Der Tabellenführer von Rot-Weiß Hirschau agierte mannschaftlich geschlossen, nutzte die Zeiler Schwächen an diesem Tag eiskalt aus und setzte sich dank des besseren Gesamtergebnisses mit 3:5 durch.

Stippvisite nach Derbyniederlage

15. Die zweite Niederlage in Folge brachte der folgende Spieltag. Bei der Bundesligareserve des SKC Victoria Bamberg gab die individuelle Klasse den Ausschlag zugunsten der Gastgeber aus Bamberg. Allen voran der Kirchaicher Christopher Wittke (630) und Thomas Müller (631) sorgten für den 6:2-Sieg der Oberfranken. Nach der Partie ging es für die Zeiler Kegler zum Volleyballspiel der Heitec Volleys Eltmann in der Brose Arena.

Zeiler haben ihr Ziel erreicht

16. Zum vorletzten Heimspiel reiste der Drittplatzierte aus Kaiserslautern an den Main. Während sich die Zeiler mit 3573 Kegeln in Spiellaune präsentierten, mit Pfaller (623), Löhr (617) und Endres (610) gleich drei Spieler die 600er-Marke übertrafen und eine neue Heimbestleistung aufgestellt wurde, enttäuschten die Gäste aus der Pfalz und verloren klar mit 1:7.

Zeil gewinnt und sichert Rang 4

17. Im letzten Heimspiel ging es für die Zeiler gegen den Tabellennachbarn aus Weiden. Die Gäste reisten ersatzgeschwächt an, kamen nie wirklich mit der Zeiler Bahnanlage zurecht und reisten mit leeren Händen ab. Pfaller & Co. verabschiedeten sich mit einem 7:1-Sieg von ihren Fans.

Niederlage zum Saisonende

18. Unter dem Motto "lockeres Auslaufen" stand das letzte Saisonspiel beim TSV Großbardorf. Während für die Grabfeld-Gallier der Meisterschaftszug nach einer Niederlage in Kaiserslautern bereits abgefahren war, hatten die Zeiler bereits seit dem 16. Spieltag das große Ziel Klassenerhalt erreicht. Das Derby verlief ohne große Aufreger, die Großbardorfer gewannen gegen Zeil knapp mit 5:3.

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