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Herzogenaurach
Nova Gradiska

Erdbeben blieb ohne Schäden

Eine "sehr beruhigende" Antwort bekam Tanja von Jagemann aus dem Bürgermeisteramt im Herzogenauracher Rathaus. Sie ist für die Städtepartnerschaft mit Nova Gradiska zuständig und hatte ihre kroatische...
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Eine "sehr beruhigende" Antwort bekam Tanja von Jagemann aus dem Bürgermeisteramt im Herzogenauracher Rathaus. Sie ist für die Städtepartnerschaft mit Nova Gradiska zuständig und hatte ihre kroatische Kollegin Alexandra Beric angefragt, wie die Situation nach dem Erbeben mit Epizentrum bei Zagreb vor Ort in Nova Gradiska ist. Die Herzogenauracher Partnerstadt ist etwa 125 Kilometer Luftlinie südöstlich gelegen.

Das Erdbeben sei zwar minimal spürbar gewesen, es hatte aber keinerlei Auswirkungen, hieß es. Das Epizentrum war weiter nördlich eher Richtung Slowenien und Steiermark.

Die Menschen in Nova seien aber betroffen über die Auswirkungen in Zagreb, berichtet Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker. Vor allem die alten Gebäude in Zagreb (Budapester Häuser) seien beschädigt worden. Nova Gradiska selbst benötigt allerdings keine Hilfe.

Ein Corona-Fall

Eine weitere Nachfrage bei Peter Loncar habe ergeben, dass möglicherweise Auswirkungen (in Zagreb) zum Thema Corona zu erwarten sind, da viele Menschen nebeneinander längere Zeit aus Furcht oder um Hilfe zu leisten auf der Straße waren. In Nova Gradiska ist bis jetzt nur ein positiv registrierter Fall eingetreten, ein Österreich-Rückkehrer. Peter Loncar sagte, in Kroatien seien bereits vor der Faschingszeit Maßnahmen ergriffen worden, die sich vermutlich jetzt bezahlt machen würden. Die frühzeitige Ausgangssperre habe bis jetzt wohl Schlimmeres verhindert. Die Bevölkerung in Nova nehme die Vorkehrungen sehr ernst. Auch Peter Loncars Vater Marco lebt dort. red

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