Forchheim

Engel verteilen Geschenke

Weihnachten kann kommen. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) eröffnete den "schönsten Adventskalender der Welt".
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Ivanka, Judith und Johanna verteilten Süßes, gespendet von der Forchheimer Bäckerei Nagel .  Foto: J. Hofbauer
Ivanka, Judith und Johanna verteilten Süßes, gespendet von der Forchheimer Bäckerei Nagel . Foto: J. Hofbauer

Josef Hofbauer Budenzauber bei Glühwein und Broodwoschd vor historischer Kulisse: Der Forchheimer Weihnachtsmarkt mit dem "schönsten Adventskalender der Welt" bringt vorweihnachtlichen Glanz in die Stadt. Gestern um 17.30 Uhr eröffnete Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) mit einer halben Stunde Verspätung den Forchheimer Weihnachtsmarkt.

"Bei dieser Kulisse kann man die Zeit schon mal vergessen" entschuldigte Moderator Christopher Fleith die Verzögerung. Dann aber betätigte der Oberbürgermeister den Schalter für Beleuchtung der Nordmann-Tanne auf dem Rathausplatz, die nun vorweihnachtliches Flair verbreitet.

Ihren ersten Einsatz auf der Bühne vor dem Forchheimer Rathaus hatten die drei Engel Ivanka, Judith und Johanna, die man für Auftritte im Advent über die Forchheimer Tourist-Info noch buchen kann. Sie werden ab Sonntag, 1. Dezember jeweils den Prolog sprechen und eines der 24 Türchen des schönsten Adventskalenders der Welt öffnen. Täglich um 18.30 Uhr, dieser Zeitpunkt habe sich bewährt, informierte Oberbürgermeister Kirschstein.

Er erinnerte auch daran, dass jeden Tag aus der einer großen Lostrommel ein Los gezogen wird. Am 24. Dezember gibt es sogar ein Auto zu gewinnen. Weihnachtslose gibt es für je einen Euro bei der Tourist-Information in der Kaiserpfalz und bei der Gherla-Bude, dem Weihnachtsstand aus der rumänischen Partnerstadt Gherla.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung des Forchheimer Weihnachtsmarktes verschenkten die drei Forchheimer Weihnachtsengel süße Geschenke der Bäckerei Nagel an die Kinder. Anschließend stimmte die siebenköpfige Band "Bloß Blech" aus Höchstadt mit besinnlichen adventlichen Weisen auf die Vorweihnachtszeit ein, während die noch recht überschaubare Zahl an Gästen sich einen Überblick über das Angebot auf dem Forchheimer Weihnachtsmarkt verschaffte.

Ab Sonntag, 1. Dezember sind auch die Nachtwächter Eberhard oder Manfred wieder im Einsatz. Sie verabschieden den Engel mit tagesaktuellen oder geschichtlichen Anekdoten. Bläst der Nachtwächter in sein Horn, kündet er damit das Ende seines Auftritts an. Dies ist aber auch das Zeichen für die Kinder, dass noch kleine Geschenke an sie verteilt werden.

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