Vestenbergsgreuth
Umwelt

Energiekonzept soll sparen helfen

Ein umfassendes Energiekonzept soll den Gemeindevätern künftige Entscheidungen leichter machen. Die Nürnberger Diplom-Ingenieurin Jutta Maria Betz zeigte in der jüngsten Gemeinderatssitzung Möglichkei...
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Ein umfassendes Energiekonzept soll den Gemeindevätern künftige Entscheidungen leichter machen. Die Nürnberger Diplom-Ingenieurin Jutta Maria Betz zeigte in der jüngsten Gemeinderatssitzung Möglichkeiten, Energie zu sparen oder sie effektiver einzusetzen. Betz stellte auch klar, in welchen gemeindlichen Immobilien dringender Handlungsbedarf gegeben ist.

Und das Beste ist - die Studie kostet die Gemeinde nicht einen Cent. Dafür sorgt das Regionalmanagement des Landkreises, als dessen Vertretung Regionalmanager Matthias Nicolai und Klimaschutzbeauftragter Simon Rebitzer der Sitzung beiwohnten. Beide wünschen sich, dass auch andere Kommunen das Angebot und Beratungsprogramm des Landratsamts in Anspruch nehmen.

"Ziel ist es, zu zeigen, was man machen kann", sagt Simon Rebitzer. Die Gemeinden bekämen die Beratung kostenlos. Die Mittel dafür kommen laut Rebitzer über das Heimatministerium vom Freistaat. Die Gemeinden Eckental, Aurachtal und Baiersdorf würden das Beratungsangebot bereits nutzen.

Bestandsaufnahme

Die umfangreiche Studie, die Betz vorlegte, wird die Marktgemeinde und das Ratsgremium wohl noch lange Zeit begleiten. Vorausgegangen war eine umfangreiche Untersuchung des Bestands und die Aufzeichnung des Energieverbrauchs von Rathaus, Kindergarten, Schule und Sportheim. "Außen vor" bleibt nach der Untersuchung die Firma Martin Bauer. Das Unternehmen verfüge über eigene Möglichkeiten der Energienutzung.

"Aus diesem Konzept sollen Maßnahmen entwickelt werden", erklärte Bürgermeister Helmut Lottes. Der Gemeindechef denkt seit Längerem über eine zentrale Wärmeversorgung für die gemeindlichen Gebäude nach. Dafür spreche auch, dass die meisten Heizungsanlagen in die Jahre gekommen seien. Eine Ausnahme bilde die bereits erneuerte Heizanlage der Schule, über die künftig auch die neue Mehrzweckhalle versorgt werden soll.

Handlungsbedarf scheint es jedoch für das Rathaus, den Kindergarten und das Sportheim zu geben. Letzteres, die "Greuther Stuben", haben laut Lottes in der Vergangenheit immer wieder Probleme bereitet. "Ein undichtes Dach, Lecks in der Leitung - dort müssen wir beginnen", sagt der Bürgermeister.

Ansprechpartner bleiben

Einsparpotenziale zeigte die Energieberaterin auch beim Stromverbrauch. "Wir werden sie bei unseren Entscheidungen weiter mit einbeziehen", weiß Lottes schon heute. Denn die Energieberaterin habe nicht nur alle Unterlagen über die Gebäude, sondern auch die Aufzeichnungen des Energieverbrauchs der letzten Jahre.



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