Kronach

Endspurt für Flohmarkt für Kinder

In der Kronacher Kühnlenzpassage wird am 7. April Secondhand-Ware für den Nachwuchs angeboten.
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Schon im Vorfeld muss Yvonne Waurig-Schneider die Kühnlenzpassage ausmessen, damit sie alle Platzwünsche auch umsetzen kann. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem sechsjährigen Sohn Béla. Foto: Maria Löffler
Schon im Vorfeld muss Yvonne Waurig-Schneider die Kühnlenzpassage ausmessen, damit sie alle Platzwünsche auch umsetzen kann. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem sechsjährigen Sohn Béla. Foto: Maria Löffler

Die Checkliste im Kopf, das Maßband in der Hand und tausend Dinge, die noch darauf warten, erledigt zu werden. Damit Yvonne Waurig-Schneider am Sonntag, 7. April, um 13 Uhr ihren zweiten Kinderflohmarkt in der Kronacher Kühnlenzpassage eröffnen kann, muss sie im Vorfeld ganze Arbeit leisten. Ihr Antrieb: "Nachhaltigkeit und Spaß an dem, was ich tue."

Und dabei hat die junge Mutter die Fäden fest in der Hand. Sie wünscht sich, dass auch dieser Flohmarkt wieder so erfolgreich wird wie es der erste war. Darum sei ein genauer Plan so wichtig, meint sie, "um den Überblick zu behalten."

Schon frühzeitig muss sie deshalb an die Flyer denken, mit denen sie werben will. "Ich mache mir über alles einen Kopf." Auch darüber, dass sie ein Kinderschminkteam organisieren will und für Essen und Getränke sorgen muss. "Da habe ich mir was Tolles überlegt. Es wird auf jeden Fall Donuts und eine Limobar geben und syrische Snacks. Einen ganz besonderen Kick soll das Ganze auch durch ein Gewinnspiel erhalten. Das Los soll einen Euro kosten und als Preis winkt beispielsweise ein 50-Euro-Gutschein für den Freizeitpark Plohn."

Und während sie das alles organisiert, denkt sie schon daran, "Bierbänke zammazusammeln", eine Versicherung für die Veranstaltung abzuschließen und einen Plan zu zeichnen. Er entsteht, damit sie die Wünsche der Verkäufer hinsichtlich eines Stellplatzes berücksichtigen kann.

"Und dann heißt es Daumen drücken für ganz viele Anmeldungen." Und so ganz nebenbei durchwühlt sie ihre eigenen Schränke auf der Suche nach geeigneter Bekleidung oder nach Spielsachen, die sie an ihrem eigenen Stand verkaufen will. Am Tag der Veranstaltung soll es um 7 Uhr losgehen.

"Wir müssen die Bierbänke ausladen und die Tische stellen. Dann richte ich einen Verkaufsstand für den Kaffee und die Donuts. Etwa um 11 Uhr werde ich es schaffen, meinen eigenen Stand aufzubauen. Und zwischen all dem muss ich den nach und nach eintreffenden Verkäufern ihren Stellplatz zeigen und ihre Fragen beantworten."

Und damit die Kunden ab 13 Uhr entspannt durch den Flohmarkt schlendern können, muss Yvonne Waurig-Schneider bis dahin noch unzählige Gedanken in ihrem Kopf ordnen und Tausende Handgriffe erledigen.

Weil Nachhaltigkeit ein großes Thema bei dieser Veranstaltung ist, kann man nicht verkaufte Ware (nur Kleidung, keine Spielsachen) an die Caritas spenden. Tipp: Die Kleidung muss noch tragbar sein, sauber und keine Löcher oder sonstigen Beschädigungen aufweisen.

Wenn schließlich alle Verkäufer einpacken, die Kunden ihre Schnäppchen nach Hause tragen, steigt für Waurig-Schneider der Stresslevel noch einmal an. Jetzt muss sie den Müll entsorgen, Tische und Bänke zusammenklappen, verstauen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Und während sie das tut, könnte es gut sein, dass ihr schon der Termin für einen nächsten Kinderflohmarkt im September durch den Kopf schwirrt.



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