LKR Haßberge

Endres ohne Glück

Der Zeiler verpasst bei der deutschen Meisterschaft in München nur knapp den Einzug ins Achtelfinale.
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Marco Endres fehlten nur wenige Kegel zum Einzug ins Achtelfinale.  Foto: Ruprecht/Archiv
Marco Endres fehlten nur wenige Kegel zum Einzug ins Achtelfinale. Foto: Ruprecht/Archiv

Auf der 18- Bahnen-Anlage des MKV München fanden die deutschen Kegel-Meisterschaften der Aktiven sowie der U 23 statt. Aus dem KV Haßberge-Steigerwald konnte sich lediglich der Zeiler Bundesligakegler Marco Endres qualifizieren.

Endres musste bereits in der ersten von drei Startergruppen auf die Bahn. Die ersten 30 Wurf gestaltete er recht ordentlich und lag mit 147 Kegel im Soll. Der zweite Abschnitt allerdings ging recht zäh über die Bühne. Im Spiel in die Vollen blieb Endres durch sehr viele Würfe auf die Mitte bei 84 Kegel hängen. Das sichere Abräumen bei ebenfalls wenig Glück in den Anwürfen sorgte für magere 134 auf der Anzeigetafel. Auch im dritten Durchgang blieb sein Spiel in die Vollen unter seinen Möglichkeiten. Ein starkes Räumen hielt ihn mit 152 im Spiel für eine gute Position. Auch der Schlussspurt ließ bei den ersten 15 Wurf wieder zu wünschen übrig. Wie in den vorangegangenen Abschnitten konnten 61 Kegel im Abräumen zum Ende noch mit 151 auf das Gesamtergebnis gutgeschrieben werden. Mit 584 Kegel positionierte er sich nach den ersten acht Startern auf Rang 4. In der zweiten 8er Gruppe erreichten drei weitere Spieler nicht die Leistung des Zeilers, so durfte er bis zum Schluss hoffen, dass noch einer von den letzten acht schlechter spielte als er. Allerdings wurde dieser Wunsch nicht erfüllt, so fehlten Endres lediglich drei Kegel für das Weiterkommen ins Achtelfinale.

Im Achtelfinale hätte sich Endres mit dem Vorlaufbesten im K.-o.-System messen müssen. Lukas Funk, Weltpokalsieger bei der U18 aus Aulendorf, spielte alles in Grund und Boden. Mit der überragenden Leistung von 710 Kegel zeigte er der Konkurrenz die Grenzen auf. Dieses Duell wäre für den Zeiler sicherlich ein absolutes Highlight gewesen, denn dem vor ihm platzierten Schuhmann aus Sachsen gelang im Achtelfinale durch ein 2:2 und 620:615 die Sensation, Funk auszuschalten. Diese Leistung hätte auch Endres bringen können.

Wittke landet auf dem Podest

Bei den Männern konnte sich der von der DJK Kirchaich stammende und für die Victoria Bamberg spielende Christopher Wittke in der Qualifikation als 16. mit 612 Kegeln behaupten. Im Achtelfinale überzeugte Wittke mit einem 3:1 und sehr starken 656 Holz gegen den Vorlaufbesten Reither. Das Viertelfinale bestritt er gegen den Bundesligakegler Jochen Steinhauer, auch hier blieb Wittke der klare Sieger mit 3:1 und 624:601. Im Finale der letzten vier wird wieder nach dem Punktesystem je 30 Wurf gewertet. Hier belegte Wittke mit neun Punkten und 637 Holz mit Rang 3 das Podest. Deutscher Meister wurde sein bisheriger Mannschaftskollege Florian Fritzmann mit 13,5 Punkten und 665 Kegel.

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