Bamberg
Studienteilnehmer

Emotionen und chronische Kopfschmerzen

Für eine Studie zum Einfluss von Emotionen auf die Schmerzwahrnehmung sucht die Professur für Physiologische Psychologie der Universität Bamberg Versuchsteilnehmer. An dieser Studie haben bereits Pers...
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Für eine Studie zum Einfluss von Emotionen auf die Schmerzwahrnehmung sucht die Professur für Physiologische Psychologie der Universität Bamberg Versuchsteilnehmer. An dieser Studie haben bereits Personen ohne Schmerzproblematik teilgenommen. Nun führt das Forscherteam einen Vergleich mit Menschen durch, die unter chronischen Schmerzen leiden. Gesucht werden ausschließlich Menschen mit chronischem Spannungskopfschmerz im Alter von 20 bis 50 Jahren. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an studieninfo.physiolpsych@uni-bamberg.de anzumelden.
Spannungskopfschmerz ist die häufigste Kopfschmerzform. Meist handelt es sich um dumpfe, beidseitige Kopfschmerzen ("Schraubstockgefühl"), begleitet von muskulärer Anspannung im Halsbereich, die für Stunden oder bis zu mehreren Tagen anhalten können. Sie sind im Gegensatz zur Migräne nicht pulsierend und nicht von Geräusch- und Lichtempfindlichkeit begleitet. Leiden die Betroffenen mehr als 15 Tage im Monat an diesem Kopfschmerz, nennt man ihn chronischen Spannungskopfschmerz.
Die Studienteilnahme besteht aus einer dreistündigen Testung, die von 9 bis etwa 12.30 Uhr im Bamberger Marcushaus, Markusplatz 3, stattfindet. Termine können zwischen Juni und September individuell vereinbart werden und sind auch an Wochenenden und Feiertagen möglich.
Probanden erhalten hierfür 35 Euro Aufwandsentschädigung. Zusätzliche fünf Euro erhalten sie für ein 20- bis 30-minütiges Interview im Vorfeld der Tests über ihren Kopfschmerz. Bei dem Experiment selbst schauen Teilnehmende auf einem Bildschirm neutrale Bilder und Bilder von Verletzungen an. Das Forscherteam führt verschiedene psychophysiologische Messungen durch, darunter ein EEG. Außerdem nimmt es während des Experiments Speichelproben zur Untersuchung des Hormonspiegels.
Die Schmerzempfindlichkeit der Teilnehmer wird vorab getestet durch sie leichte bis mäßige Schmerzreize am Unterarm. Gleichzeitig halten sie eine Hand in ein Heißwasserbecken. Dabei können keine Verletzungen auftreten. red


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