Stockheim
Auszeichnung

Elfriede Stey erhielt "goldene Kamera" der Theatergruppe

Elfriede Stey wurde mit der "goldenen Kamera" der Theatergruppe St. Wolfgang ausgezeichnet. Die 79-Jährige ist die "Mutter des Stockheimer Theaters". Sie stand auch bei den jüngsten Aufführungen von "...
Artikel drucken Artikel einbetten
Roy Fischer (links) und Alexander Ludwig ehren Elfriede Stey mit der "goldenen Kamera" der Theatergruppe Stockheim. Foto: K.-H. Hofmann
Roy Fischer (links) und Alexander Ludwig ehren Elfriede Stey mit der "goldenen Kamera" der Theatergruppe Stockheim. Foto: K.-H. Hofmann

Elfriede Stey wurde mit der "goldenen Kamera" der Theatergruppe St. Wolfgang ausgezeichnet. Die 79-Jährige ist die "Mutter des Stockheimer Theaters". Sie stand auch bei den jüngsten Aufführungen von "Modenschau im Ochsenstall" bei allen neun Vorführungen als Schauspielerin auf der Bühne des jeweils ausverkauften Pfarrheims. "Sie ist unsere Einzigartige und spielt mit großem Herzen und vollem Einsatz ihre Rollen. Sie ist eine leidenschaftliche Schauspielerin in unserer jungen Theatergruppe", lobten Roy Fischer und Alexander Ludwig ihre Mitstreiterin. "Sie ist die Grande Madame der Theatergruppe, schließlich könnte sie unsere Oma sein, und wir lieben wirklich alle unsere Oma", sagten die Laudatoren voller Herzlichkeit und überreichten die für Stey geschaffene "goldene Kamera".

Elfriede Stey ist in Neuses geboren. Zur Theatergruppe stieß sie 1998, als sie gefragt wurde, ob sie nicht die Oma in einem Theaterstück spielen wolle. Da musste sie nicht lange überlegen und trat 1999 erstmals als Oma bei einem Lustspiel in drei Akten auf. Eine ihrer Lieblingsrollen war aber in der Volkskomödie "Die drei Eisbären", bei der sie im Jahr 2015 die Rolle der Magd und Hauswirtschafterin von drei Junggesellen übernahm. Die Texte dazu hatte sie damals in Neuses als Kind im Stall gefunden. Diese hatte der Großvater aufgehoben, der selbst Theaterspieler war.

"Es Theatä iss mei ganza Freud'"

Elfriede Stey ist Mutter von zwei Töchtern, Oma von sechs Enkelkindern und einmal Uroma. Neben Theaterspielen widmet sie sich auch heute noch gerne der Gartenarbeit und vor allem dem Stricken. "Die Enkel werden alle von mir mit selbst gestrickten Socken versorgt", sagt sie freudestrahlend. "Aber trotzdem", fügt sie mit bewegter Stimme hinzu, "es Theatä iss mei Läim und mei ganza Freud'." Und so wird sie auch dieses Wochenende nochmals am Freitag, Samstag und Sonntag als "Dorfratsche" auf der Bühne mitwirken. Sie freut sich auch bereits auf das geplante zweite Freilichttheater, das für Samstag 13. Juli, 19 Uhr, am ehemaligen Bergwerksgelände geplant ist. eh

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren